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PATIENTEN-INFO-CENTER | Behandlungsmöglichkeiten | Entspannung

Stressabbau und Entspannungsmaßnahmen wie Schlaf fördern das Wohlbefinden und setzen sogar wichtige Nervenbotenstoffe frei.

Atemübungen

Bei Parkinsonkranken kann im Laufe der Erkrankungsjahre die Atmung in der Intensität nachlassen. Schleichender Sauerstoffmangel belastet vor allem Herz und Hirn! Atemübungen helfen Stress abzubauen, verbessern den Stoffwechsel, die Körperhaltung, beruhigen die Psyche und haben positiven Einfluß auf die Sprache. Eine langsame, tiefe und gezielte Atmung, führt im Körper zu einem entspannten Zustand. Das sogenannte parasympathische Nervensystem, das für Ruhe, Regeneration und Entspannung zuständig ist, übernimmt die Regie, während das sympathische Nervensystem, das für Erregung und Aktivität zuständig ist, sich zurücknimmt. Der Körper kann seine Selbstheilungskräfte stärker einsetzen.
Beispiel für Atemübungen:

Erfahrungen, Erkenntnisse und Visionen auf der Grundlage der Arbeiten von
Sri Aurobindo, Mirra Alfassa und Ilse Middendorf siehe unter:
www.transformationundatem.de

Autogenes Training

Das autogene Training kann meist in Gruppen von Psychologen, Arzten, anderen Fachkundigen oder auch im Selbststudium erlernt werden. Hierzu gibt es viele Bücher, die häufig zusätzlich mit einer Audiokassette oder CD ausgestattet sind. Der Übende nimmt zu Beginn des Trainings eine bequeme Haltung ein; häufig handelt es sich um eine sitzende Position. Er sitzt mit gesenktem, nach vorn gebeugtem Kopf, die Hände ruhen entspannt auf den Oberschenkeln (sog. „Droschkenkutscherhaltung“). Anfänger tun sich häufig leichter, im Liegen zu trainieren, prinzipiell kann aber in jeder Haltung trainiert werden, in der die Muskeln vollkommen entspannt werden können. Die Übungen bestehen aus kurzen formelhaften Vorstellungen die sich der Übende konzentriert mehrere Male im Geiste vorsagt. Dabei versucht er, sich diese Vorstellungen möglichst intensiv vor Augen zu führen.
Der Ruhezustand des Körpers ist durch bestimmte Empfindungen gekennzeichnet. So führt etwa die Entspannung der Muskeln in den Gliedmaßen zu einem Schweregefühl, gute Durchblutung zu einem Gefühl der Wärme. Durch konzentriertes Vorstellen des Effektes kann aber umgekehrt die „Ursache“ herbeigeführt werden; durch die Vorstellung warmer Arme also deren Durchblutung gesteigert und in weiterer Folge eine körperliche Entspannung erreicht werden.
Die so genannte Rücknahme, ein bewusstes „Aufwachen“, kräftiges Ausatmen und Strecken schließt die Übungen ab.

Hinweise zu Autogenem Training:
J.H. Schultz: Das original Übungsheft für das autogene Training, ISBN 3-8304-3157-0 (vom Entwickler der Methode selbst)
Bernt Hoffmann, Handbuch des autogenen Trainings, dtv Verlag 1977, 1981 ISBN 3-423-03138-7

Jin Shin Jyutsu

(Jap. inshinjutsu, dt. „Mensch-Gott/Schöpfer-Kunst“ in etwa: „Die göttliche Heilkunst, die durch den mitfühlenden Menschen wirkt“) ist eine Heilmethode zur Harmonisierung der Lebensenergie (Qi), die sich auf ein jahrtausende altes überliefertes Wissen beruft. Jin Shin Jyutsu basiert wesentlich auf bewusster Atmung, einem Schichten- oder Tiefenmodell des menschlichen Seins und dem sanften Berühren („Strömen“) von 26 Energiezentren am Körper mit den Händen. Körperliche Blockaden der „Energieströme“ sollen gelöst werden, um den Organismus zur Selbstheilung zu führen.

Weitere Informationen zu Jin Shin Jyutsu siehe unter:
www.jinshinjyutsu.de

Lachtherapie

Die Lachtherapie in Gruppen führt zu eine spontane Möglichkeit der Auflockerung und Entspannung. Lachen ist im wahrsten Sinne des Wortes „gesund“. Es kommen schmerzlindernde und das Wohlgefühl fördernde Hormone zur Wirkung. Das Immunsystem wird gestärkt und die Atmung aktiviert. Vieles wird leichter und erträglicher. Die Lebensgeister kehren wieder und mit ihnen Freude und Optimismus.

Weitere Informationen zur Lachtherapie siehe unter:
www.lach-meditationen.de + www.lach-dich-leicht.de

Monokord

Das Monokord ist ein mit Saiten bespanntes Instrument, auf das man sichl legen oder setzen kann. Man erhält oder gibt sich selbst tiefdurchdringende „Klangmassagen“ für Körper und Seele. Sehr wohltuend, beruhigend und entspannend. Aufgrund neuester Forschungsergebnisse sollen bestimmte Schwingungen im Obertonbereich in der Lage sein Nervenzellwachstum im Gehirn anzuregen... Die Klangmassage über das Monokord basiert auf Obertönen!



Progressive Muskelrelaxation

Im Rahmen der progressiven Muskelrelaxation wird durch gezieltes Anspannen, Spannung halten und Entspannen einzelner Muskelgruppen eine allgemeine Entspannung erreicht. Wirkung und Anwendungsbereich ist ähnlich wie beim Autogenen Training.

Hinweis zu progressiver Muskelrelaxation:
Progressive Muskelrelaxation nach Jacobson siehe unter:
www.schmerzakademie.de/pat_serv.php#PMNJ

Yoga

Im Westen sind vom Yoga vor allem die Körperübungen (Asana) des Hatha-Yoga bekannt . Sie sollen Körper, Seele und Geist in Einklang bringen und werden oft mit Meditations- und Atemübungen (Pranayama) ergänzt. Ziel ist innere Gelassenheit, Achtsamkeit und Vitalität. Yogakurse werden unter anderem von Volkshochschulen und Krankenkassen zur Gesundheitsvorsorge angeboten. Yoga im eigentlichen Sinne ist eine ganzheitliche philosophisch-religiöse indische Lehre.

Weitere Informationen zu Yoga siehe unter:
www.yoga-vidya.de

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