Jeder Patient hat seine eigene spezielle Parkinsonform ... die Medikamente sind aber leider nicht für ihn "maßgeschneidert".. sie sollen im Prinzip allen Menschen helfen! Von 100 auf "Parkinson" diagnostizierten Patienten, sprechen nur rd. 90 mehr oder weniger gut auf Parkinsonmedikamente an!
Mit speziellen Medikamenten bzw. Medikamentenkombinationen kann man bisher, mehr oder weniger gut, die Krankheitsauswirkungen (Symptome) bei Parkinson mildern und bestenfalls zeitweise unterdrücken. Es gibt leider noch kein Medikament, mit dem man die Krankheit heilen und/oder stoppen bzw. verlangsamen kann ! Wichtig ist, sich vor Einnahme von Medikamenten über das "Für und Wider" sowie mögliche Langszeitfolgen zu informieren. Wenn alle anderen nichtmedikamentösen sowie eigenen Möglichkeiten ausgeschöpft sind, sollte man selbst den "Startschuss" für den Einnahmebeginn bzw. eine Mengensteigerungen geben! Letztmals kritisch prüfen, ob die vermeintliche Krankheitsverschlechterung" nicht ihre Ursache im persönlichen Umfeld hat (z.B. durch Berufs-, Partnerschaftsproblemen)! Vor der endgültigen Einnahme des Medikamentes sollte man sich vom Arzt über die Tageshöchstmenge und das Ziel der Behandlung aufklären lassen. Danach maßvoll und langsam mit Neueinnahme, Wirkstoffveränderung bzw. Mengensteigerung beginnen. Über einen längeren Zeitraum (in der Regel einige Wochen) kritisch prüfen, ob die Maßnahme die gewünschte Wirkung hat und das Medikament überhaupt hilft. Je besser und exakter der Arzt über Zeitpunkt des Auftretens und Art der Beschwerden informiert ist, desto größer ist die Chance wirkungsvoller Hilfe. Deshalb vor Arztbesuch Fragen und eigene Beobachtungen aufschreiben!
Für jedes Medikament wird vom Hersteller eine Mindest- und eine Maximalmenge pro Tag angegeben. Als Patient sollte man im eigenen Interesse darauf achten, daß die Maximalmenge pro Tag nicht dauerhaft überschritten wird ! |
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