WIRKSTOFFE
Bei allen Erklärungen zu den Medikamenteneigenschaften ist zu bedenken, daß jeder Patient anders darauf reagiert. Deshalb ist das eigene kritische Urteil des Patienten so wiichtig. Letztlich sollte die Entscheidung bei ihm liegen, ob und welches Medikament er einnimmt !
Die nachfolgenden Angaben sind aus verschiedenen (Hersteller)informationen zusammengetragen. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sind keine Empfehlung für ein bestimmetes Präparat. Sie ersetzen auch nicht die Originalangaben des jeweiligen Herstellers bzw. die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.
Nachfolgend ist immer die Substanzklasse und der Hauptwirkstoff genannt! Die Angaben beziehen sich in der Regel auf das Original- bzw. Erstpräparat. Diese Angaben können bei Nachamerpräparaten abweichen !!!
L-Dopa (plus Decarboxylasehemmer):
L-Dopa (+ Benserazid)
Handelsname: Madopar® und Nachamerpräparate: Levodopa comp. B STADA® 50 mg/12,5 mg/-100 mg/25 mg/-200 mg/50 mg Kapseln | Levopar® 62,5 mg/-125 mg/-250 mg Kapseln | PK-Levo® Tabletten 100/25 mg u.a.
Hersteller: Roche und weitere
Levodopa mit Benserazid wird zur Behandlung der Parkinson-Krankheit eingesetzt
Bei der Parkinson-Krankheit fehlt dem Gehirn der Botenstoff Dopamin. Es braucht diesen Stoff jedoch um die Bewegungen des Körpers zu kontrollieren. Im normalen Gehirnstoffwechsel wird Dopamin ständig produziert und abgebaut. Bei der Parkinson-Krankheit ist die Produktion dieses Stoffes vermindert, der Abbau bleibt aber gleich, daher fehlt nach kurzer Zeit Dopamin. Steifheit der Muskulatur (Rigor), Zittern (Tremor) und Verlangsamung der Bewegung (Akinese) sind die Folge.
Dopamin selbst kann nicht als Tablette geschluckt werden, da es nicht den Schutzwall durchdringen kann, der das Gehirn umgibt. Stattdessen verwendet man seine Vorläufersubstanz, das Levodopa. Levodopa kann im Gegensatz zu Dopamin den Schutzwall passieren und dient dem Gehirn als Quelle für Dopamin. Die Symptome der Parkinson-Krankheit werden dadurch gebessert.
Jedoch wird Levodopa nicht nur im Gehirn, sondern auch auf dem Transport dorthin im Blut zu Dopamin abgebaut und steht dem Gehirn damit nicht mehr zur Verfügung. Deshalb wird Levodopa mit Benserazid kombiniert, das den vorzeitigen Abbau verhindert.
Mit Levodopa ist über lange Zeit eine wirksame Therapie der Parkinson-Krankheit möglich. Es wird aber von Anfang an möglichst niedrig dosiert, da noch nicht geklärt ist, ob es nach jahrelanger Behandlung selbst parkinsonähnliche Symptome hervorruft.
Anwendungsgebiet: Parkinsonkrankheit
Packungsgrößen
20 Tbl. (N1) 125 T50 Tbl. (N2) 125 T
100 Tbl. (N3) 125 T
50 Tbl. (N2) 250
100 Tbl. (N3) 250
Warnhinweise
Das Medikament darf wegen der Gefahr einer akuten Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht plötzlich abgesetzt werden.Während der Therapie müssen regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den behandelnden Arzt stattfinden.
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)
Engwinkelglaukom Gleichzeitige Einnahme von Medikamenten zur Behandlung der Depression aus der Arzneimittelgruppe der MAO-Hemmer
Kinder und Jugendliche
Schwere Überfunktion der Schilddrüse (Hyperthyreose)
Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen
Vorsicht bei Magen-Darm-Geschwüren
Vorsichtige Dosierung bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.
Nebenwirkungen
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.Wahrnehmungs- und Stimmungsbeeinträchtigungen, z.B. Depressionen, Euphorie, Verwirrungszustände, Halluzinationen und Albträume Appetitminderung
Übelkeit
Bewegungsstörungen
Bei der medikamentösen Behandlung der Parkinson-Erkrankung auftretender abrupter Übergang von einer übermäßigen Bewegungsaktivität (Hyperkinesie) zu einer Bewegungslosigkeit (Akinesie), der als On-Off-Phänomen bezeichnet wird
Störung der Blutdruckregulation (Gelegentlich)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall (Gelegentlich)
Blutbildveränderungen (Selten)
Wechselwirkungen
Die gleichzeitige Einnahme des Medikaments mit einer eiweißreichen Mahlzeit verschlechtert die Aufnahme der Arzneistoffe in den Körper. Blutdrucksenkende Medikamente mit dem Inhaltstoff Reserpin und manche Arzneimittel gegen Depressionen vermindern die Wirkung des Medikaments.
Das Präparat kann die Wirkung weiterer Medikamente verstärken oder abschwächen oder selbst verstärkt oder abgeschwächt werden. Informieren sie sich deshalb bei Ihrem Arzt oder Apotheker, falls Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen.
L-Dopa (+ Carbidopa)
Handelsname: Nacom® und Nachamerpräparate: dopadura® C 100/25 mg/-200/50 mg Tabletten | isicom® 100 mg/-250 mg Tabletten | Levo-C AL 100/25/-200/50 Tabletten | Levobeta® C 100/25/-200/50 Tabletten | Levocarb-GRY® 100 mg/25 mg/-250 mg/25 mg Tabletten | Levocarb-TEVA® 200 mg/50 mg Tabletten | Levocomp® 100/25 mg/-200/50 mg Tabletten | Levodop-neuraxpharm 100/25/-200/50 Tabletten | Levodopa comp. C STADA® 100 mg/25 mg/-250 mg/25 mg Tabletten | levodopa comp. von ct 100/25/-200/50 Tabletten | Levodopa-Carbi-AZU 100 mg/25 mg/-200 mg/50 mg Tabletten | Levodopa-ratiopharm® comp. 100/25/-comp. 200/50 Tabletten | Striaton® Tabletten
Hersteller: Bristol-Myers Squibb und weitere
Levodopa mit Carbidopa wird zur Behandlung der Parkinsonkrankheit eingesetzt.
Bei der Parkinsonkrankheit fehlt dem Gehirn der Botenstoff Dopamin. Es braucht diesen Stoff jedoch um die Bewegungen des Körpers zu kontrollieren. Im normalen Gehirnstoffwechsel wird Dopamin ständig produziert und abgebaut. Bei der Parkinson-Krankheit ist die Produktion dieses Stoffes vermindert, der Abbau bleibt aber gleich, daher fehlt nach kurzer Zeit Dopamin. Steifheit der Muskulatur (Rigor), Zittern (Tremor) und Verlangsamung der Bewegung (Akinese) sind die Folge.
Dopamin selbst kann nicht als Tablette geschluckt werden, da es nicht den Schutzwall durchdringen kann, der das Gehirn umgibt. Stattdessen verwendet man seine Vorläufersubstanz, das Levodopa. Levodopa kann im Gegensatz zu Dopamin den Schutzwall passieren und dient dem Gehirn als Quelle für Dopamin. Die Symptome der Parkinson-Krankheit werden dadurch gebessert.
Jedoch wird Levodopa nicht nur im Gehirn, sondern auch auf dem Transport dorthin im Blut zu Dopamin abgebaut und steht dem Gehirn damit nicht mehr zur Verfügung. Deshalb wird Levodopa mit Carbidopa kombiniert, das den vorzeitigen Abbau verhindert.
Mit Levodopa ist über lange Zeit eine wirksame Therapie der Parkinson-Krankheit möglich. Es wird aber von Anfang an möglichst niedrig dosiert, da noch nicht geklärt ist, ob es nach jahrelanger Behandlung selbst parkinsonähnliche Symptome hervorruft.
Anwendungsgebiete
Parkinsonkrankheit
Packungsgrößen
30 Tbl. (N1) 100 mg100 Tbl. (N3) 100 mg
30 Tbl. (N1) 250 mg
100 Tbl. (N3) 250 mg
Warnhinweise
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Während der Therapie müssen regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den behandelnden Arzt stattfinden.
Wann ist das Medikament nicht geeignet (Gegenanzeigen)?
EngwinkelglaukomGleichzeitige Einnahme von Medikamenten zur Behandlung der Depression aus der Arzneimittelgruppe der MAO-Hemmer
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Schwere Leber- und Nierenerkrankungen
Schwere psychische Erkrankungen
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.
Nebenwirkungen
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.Wahrnehmungs- und Stimmungsbeeinträchtigungen, z.B. Depressionen, Euphorie, Verwirrungszustände, Halluzinationen und Albträume Übelkeit
Appetitlosigkeit
Bewegungsstörungen (Gelegentlich)
Bei der medikamentösen Behandlung der Parkinson-Erkrankung auftretender abrupter Übergang von einer übermäßigen Bewegungsaktivität (Hyperkinesie) zu einer Bewegungslosigkeit (Akinesie), der als On-Off-Phänomen bezeichnet wird (Gelegentlich)
Blutbildveränderungen (Selten)
Störung der Blutdruckregulation (Selten)
Wechselwirkungen
Die gleichzeitige Einnahme des Medikaments mit einer eiweißreichen Mahlzeit verschlechtert die Aufnahme der Arzneistoffe in den Körper.
Blutdrucksenkende Medikamente mit dem Inhaltstoff Reserpin und manche Arzneimittel gegen Depressionen vermindern die Wirkung des Medikaments.
Das Präparat kann die Wirkung weiterer Medikamente verstärken oder abschwächen oder selbst verstärkt oder abgeschwächt werden. Informieren sie sich deshalb bei Ihrem Arzt oder Apotheker, falls Sie gleichzeitig andere Medikamente einnehmen.
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COMT-Hemmer:
Entacapon
Handelsname: Comtess®
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Kombinationspräparat:
L-Dopa + Carbidopa + Entacapon
Handelsname: Stalevo®
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Agonisten:
Apomorphin
Handelsname: APO-go®
Bromocriptin
Handelsname: Pravidel® u.a.
Cabergolin
Handelsname: Cabaseril®
α-Dihydroergocryptin
Handelsname: Almirid®, Cripar®
Lisurid
Handelsname: Dopergin®
Ropinirol
Handelsname: Requip®
Hersteller: GlaxoSmithKline
Ropinirol wird zur Behandlung der Parkinson-Krankheit eingesetzt.
Bei der Parkinson-Krankheit fehlt dem Gehirn der Botenstoff Dopamin. Es braucht diesen Stoff jedoch um die Bewegungen des Körpers zu kontrollieren. Im normalen Gehirnstoffwechsel wird Dopamin ständig produziert und abgebaut. Bei der Parkinson-Krankheit ist die Produktion dieses Stoffes vermindert, der Abbau bleibt aber gleich, daher fehlt nach kurzer Zeit Dopamin. Steifheit der Muskulatur (Rigor), Zittern (Tremor) und Verlangsamung der Bewegung (Akinese) sind die Folge.
Dopamin selbst kann nicht als Tablette geschluckt werden, da es nicht den Schutzwall durchdringen kann, der das Gehirn umgibt. Trotzdem gibt es verschiedene Möglichkeiten den Mangel an Dopamin auszugleichen.
Ropinirol ist ein Dopamin-Agonist, ein Stoff, der chemisch anders gebaut sind als Dopamin, aber sehr ähnliche Wirkungen hat. Er passiert problemlos den Schutzwall im Gehirn und übt seine Wirkung an den gleichen Bindungsstellen aus wie Dopamin. Die Symptome der Parkinson-Krankheit werden dadurch gebessert.
Anwendungsgebiete
Parkinson-Krankheit (Schüttellähmung)
Packungsgrößen
21 Tbl. (N1) 0,25 mg
84 Tbl. (N3) 0,25 mg
21 Tbl. (N1) 0,5 mg
84 Tbl. (N3) 0,5 mg
21 Tbl. (N1) 1 mg
84 Tbl. (N3) 1 mg
84 Tbl. (N3) 2 mg
84 Tbl. (N3) 5 mg
Warnhinweise!
Das Medikament darf wegen der Gefahr einer akuten Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht plötzlich abgesetzt werden.
Während der Therapie müssen regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den behandelnden Arzt stattfinden.
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?
Schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Schwere Leber- und Nierenfunktionsstörungen
Vorsichtige Dosierung bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.
Nebenwirkungen
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Übelkeit, Erbrechen
Bauchschmerzen
Müdigkeit
Halluzinationen
Blutdruckabfall beim Aufstehen aus sitzender oder liegender Körperposition, Sturzgefahr durch niedrigen Blutdruck im Stehen
Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme)
Sodbrennen
Wechselwirkungen
Hochdosierte Östrogenpräparate und Antibiotika aus der Gruppe der Chinolone verstärken die Wirkung von Ropinirol.
Rotigotin
Handelsname: Neupro®
Am 20.2.2006 wurde die neue Behandlungsmöglichkeit für Parkinsonkranke in der Frühphase von der Europäischen Arznei-Zulassungsbehörde EMEA für alle 25 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie in Island, Liechtenstein und Norwegen zugelassen. Der Hersteller, die Firma Schwarz Pharma sagt zu ihrem Produkt: „Die Patienten ersparen sich viele andere Tabletten, das Pflaster wirkt unabhängig von der Nahrungsaufnahme 24 Stunden lang gleichmäßig und es sind keine Stoffwechselprobleme in Leber und Niere festgestellt worden … das Fortschreiten der Parkinson-Krankheit lasse sich mit Neupro zwar nicht stoppen, aber wirksam bremsen”. Neupro (Rotigotin) ist ein sog. Non-Ergot-Dopamin-Agonist, der an über 500 Patienten getestet wurde. Dabei traten bei 37 % Hautreaktionen, bei 38 % Übelkeit, bei 25 % Schläfrigkeit und bei 13 % Erbrechen als Nebenwirkung auf. Wir wissen von einem jungen Parkinsonpatienten in Tschechien, der als relativ lang Erkrankter seit 3 Jahren das Rotigotin-Pflaster benutzt, dass bei ihm die Wirkung insgesamt positiv ist (er nahm an der Klinischen Studie teil). Da das Medikament erst seit kurzer Zeit in Deutschland auf dem Markt ist, liegen noch keine ausreichenden Patientenerfahrungen vor.
Pramipexol
Handelsname: Sifrol®
Hersteller: Böhringer Ingelheim
Pramipexol wird zur Behandlung der Parkinson-Krankheit eingesetzt.
Bei der Parkinson-Krankheit fehlt dem Gehirn der Botenstoff Dopamin. Es braucht diesen Stoff jedoch um die Bewegungen des Körpers zu kontrollieren. Im normalen Gehirnstoffwechsel wird Dopamin ständig produziert und abgebaut. Bei der Parkinson-Krankheit ist die Produktion dieses Stoffes vermindert, der Abbau bleibt aber gleich, daher fehlt nach kurzer Zeit Dopamin. Steifheit der Muskulatur (Rigor), Zittern (Tremor) und Verlangsamung der Bewegung (Akinese) sind die Folge.
Dopamin selbst kann nicht als Tablette geschluckt werden, da es nicht den Schutzwall durchdringen kann, der das Gehirn umgibt. Trotzdem gibt es verschiedene Möglichkeiten den Mangel an Dopamin auszugleichen.
Pramipexol ist ein Dopamin-Agonist, ein Stoff, der chemisch anders gebaut sind als Dopamin, aber sehr ähnliche Wirkungen hat. Er passiert problemlos den Schutzwall im Gehirn und übt seine Wirkung an den gleichen Bindungsstellen aus wie Dopamin. Die Symptome der Parkinson-Krankheit werden dadurch gebessert.
Anwendungsgebiete Parkinson-Krankheit
Packungsgrößen
30 Tbl. (N1) 0,088 mg30 Tbl. (N1) 0,18 mg
100 Tbl. (N3) 0,18 mg
100 Tbl. (N3) 0,35 mg
100 Tbl. (N3) 0,7 mg
Warnhinweise!
Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Bei längerfristiger Therapie sind regelmäßige augenärztliche Kontrollen notwendig.
Das Medikament darf wegen der Gefahr einer akuten Verschlechterung des Gesundheitszustands nicht plötzlich abgesetzt werden.
Während der Therapie müssen regelmäßige Kontrolluntersuchungen durch den behandelnden Arzt stattfinden.
Wann ist das Medikament nicht für Sie geeignet (Gegenanzeigen)?
Schwere Herz-Kreislauf-ErkrankungenVorsichtige Dosierung bei Patienten mit psychiatrischen Erkrankungen
Schwangerschaft und Stillzeit
Während der Schwangerschaft und der Stillzeit darf das Medikament nicht angewendet werden.
Nebenwirkungen
Aufgelistet sind die wichtigsten, bekannten Nebenwirkungen. Sie können auftreten, müssen aber nicht, da jeder Mensch unterschiedlich auf Medikamente anspricht.
Manchmal reagieren Menschen allergisch auf Medikamente. Sollten Sie Anzeichen einer allergischen Reaktion verspüren, informieren Sie sofort Ihren Arzt oder Apotheker.Verstopfung (Obstipation)Übelkeit
Schlaflosigkeit
Müdigkeit
Halluzinationen
Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödeme) (Gelegentlich)
Wechselwirkungen
Pramipexol, Alkohol und Schlaf- und Beruhigungsmittel verstärken sich gegenseitig in ihrer Wirkung. Pramipexol beeinflusst eine Vielzahl an Arzneistoffen, die über den gleichen Weg in der Niere ausgeschieden werden wie es selbst.
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NMDA-Rezeptor-Antagonisten
Amantadine
Handelsname: PK-Merz® u.a.
Dieser Wirkstoff als vorbeugendes Grippemittel auf den Markt. Seit 1969 hat man auch erkannt, daß es Parkinsonkranken hilft, die vor allem mit Verspannungs-/Versteifungsproblemen (Rigor) und Verlangsamung ihrer Bewegungen (Bradykardie) zu tun haben. Außerdem gibt es auch eine flüssige Zubereitungsform, die sich für Infusionen eignet (wichtig z.B. vor und nach Operationen und/oder Schluckproblemen).
Budipin
Handelsname: Parkinsan®
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MAO-B-Hemmer:
Selegilin
Handelsname: Movergan® u.a.
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Anticholinergika
Mit Extrakten der Tollkirsche (Atropa belladonna) begann Ende des 19. Jahrhunderts die medikamentöse Behandlung der Auswirkungen (Symptome) der Parkinsonkrankheit. Seit 1946 können Anticholinergika künstlich (synthetisch) hergestellt werden. Die ursprünglich von Frauen zur Pupillenerweiterung (Schönheitsideal) benutzte Wirksubstanz diente vor allem zur Verminderung des Speichelflusses.
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» Demenzmittel
| » Psychopharmaka
PATIENTEN-INFO-CENTER©
Wir bemühen uns als Parkinsonkranke um sachliche Information und Aufklärung! Wie beim "LOTTO" sind alle Angaben "ohne Gewähr"! Wichtigstes Ziel ist die Förderung von Eigenverantwortung und Fachkompetenz der Patienten!
ABSENDERANGABEN DES TRÄGERVEREINES:
Parkinson-Selbsthilfe Schneckenhaus e.V.
Entenfang 7, D-61197 Florstadt-Staden
Telefon: 06035/970306, FAX: 06035/970307
Internet: www.parkinsonweb.com
e-mail: parkinsonweb@t-online.de
Trägerverein von:
Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung, SCHNECKENHAUS + Patienten-Info-Center unter www.parkinsonweb.com
Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Hessen
Unser Trägerverein ist als gemeinnützig anerkannt, so dass Spenden und Beiträge steuerlich absetzbar sind
Spendenkonto des Trägervereines: 89 263 107 – Volksbank Mittelhessen eG - BLZ: 513 900 00
IBAN: DE03 5139 0000 0089 2631 07 SWIFT-BIC: VBMHDE5FXXX
