Im Laufe der Langzeitbehandlung von Parkinsonsymptomen kann die Einstellung mit entsprechenden Medikamenten immer schwieriger werden. Der behandelnde Neurologe braucht möglichst exakte Informationen über die Befindlichkeit des Patienten über den gesamten Tages- und Nachtverlauf. In Fällen, wo dies durch einen üblichen "Quartalsbesuch" nicht möglich ist, empfiehlt sich eine Videoüberwachung im häuslichen Bereich.
Die Firma MVB in Koblenz bietet bundesweit zusammen mit bestimmten Neurologen eine häusliche Videoüberwachung an, deren Kosten von den Krankenkassen übernommen wird. In der Regel wird 30 Tage lang an 3 bis 4 vorher verabredeten Zeiten die Befindlichkeit zu je ca. 2 Minuten über ein bereitgestelltes Videosystem dokumentiert. Nach Auswertung legt der behandelnde Arzt, falls erforderlich in Abstimmung mit Spezialisten eines Fachkrankenhauses, die zukünftige Medikation fest.
Wir bemühen uns als Parkinsonkranke um sachliche Information und Aufklärung! Wie beim "LOTTO" sind alle Angaben "ohne Gewähr"! Wichtigstes Ziel ist die Förderung von Eigenverantwortung und Fachkompetenz der Patienten!
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