Bild: Wenn Patient durch entsprechendes Medikament wieder zum "Laufen" kommt ... hat er "Parkinson"!
Der Patient erhält testweise ein Parkinsonmedikament (L-Dopa und/oder Apomorphin). Je deutlicher eine Symptomverbesserung nach Gabe eintritt, umso eher ist von einer idiopathischen Parkinson-Erkrankung (Krankheitsentstehung unbekannter Herkunft) auszugehen. Er kann zur Frühdiagnose und in jedem Stadium der Erkrankung indiziert sein, wenn unklare oder atypische Symptome auftreten. ggf. Vorbehandlung mit Domperidon 3x20 mg (nicht Metoclopramid) über 24 std. (Mindestens aber 30 mg ca. 1 Stunde vor der L-Dopa-Gabe) Gabe der 1,5fachen Morgendosis L-Dopa plus DDCI (Dopa-Decarboxylase-Inhibitor) p.o., bei de-novo Patienten Gabe von 100 mg oder 200 mg L-Dopa. Alternativ ist die Gabe von Apomorphin möglich (50 µg/ kg KG s.c.) was wegen z. T. erheblicher Nebenwirkungen jedoch besondere Erfahrungen des Arztes voraussetzt.
Wir bemühen uns als Parkinsonkranke um sachliche Information und Aufklärung! Wie beim "LOTTO" sind alle Angaben "ohne Gewähr"! Wichtigstes Ziel ist die Förderung von Eigenverantwortung und Fachkompetenz der Patienten!
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