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Nach der Diagnose "Parkinson" ist normalerweise überhaupt keine Eile geboten sofort mit irgendwelchen Behandlungsmaßnahmen zu beginnen. Der Erkrankte und wenn möglich auch die Angehörigen sollten sich zuerst einmal einen groben Überblick verschaffen über die Krankheit, wie andere Betroffene damit umgehen, über die verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten usw.

Jeder Patient hat seine eigene Parkinsonform. Sowie keine Aussagen über den Krankheitsverlauf bei einem Patienten möglich ist, so reagiert auch jeder unterschiedlich auf die ausgewählte Behandlung. Der Erkrankte sollte sich die für ihn geeignete Behandlungsform heraussuchen und diese kritisch über einen längeren Zeitraum (mindestens 8 bis 14 Tage, bei manchen Therapiemaßnahmen noch länger) prüfen, ob die begonnene Therapie für ihn die richtige ist. D.h. z.B., daß die positiven Wirkungen die Nebenwirkungen überwiegen sollten.

In den nachfolgenden Kapiteln sind einige Beispiele von Behandlungs- und Hilfsmöglichkeiten aufgelistet, die dem Parkinsonpatient zumindest eine zusätzliche Chance zu den speziellen Medikamenten bieten, seine Krankheitsprobleme besser zu meistern. Wie bei den Parkinsonmedikamenten muß letztlich der Patient herausfinden, welche der nachfolgend genannten Behandlungs- und Hilfsmöglichkeiten bei ihm eine positive Wirkung haben und zu seinem persönlichen Umfeld passen!!

Erst wenn alle anderen Behandlungs- und persönlichen Möglichkeiten ausgeschöpft und die Krankheitssymptome nicht mehr zu ertragen sind, sollte man mit der dauerhaften Medikamenteneinnahme beginnen! Spezielle Parkinson-Medikamente beeinflussen mehr oder weniger gut nur die Krankheitssymptome und nicht die Krankheitsursachen! Wegen möglicher körperlicher und psychischer Langzeitfolgen sollte der Patient selbst kritisch über die maßvolle Dauereinnahme bzw. die mengen- und wirkstoffmäßige Veränderung von Parkinson-Medikamenten entscheiden und sich dabei von seinem Arzt beraten lassen.

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Wir bemühen uns als Parkinsonkranke um sachliche Information und Aufklärung!  Wie beim "LOTTO" sind alle Angaben "ohne Gewähr"! Wichtigstes Ziel ist die Förderung von Eigenverantwortung und Fachkompetenz der Patienten!

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