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Von A-Z
PATIENTEN-INFO-CENTER | Behandlungsmöglichkeiten | Ernährung
Zwar kann man durch spezielle Ernährungsmaßnahmen neurologische Krankheiten wie Parkinson nicht heilen, zumindest bieten Ernährungsumstellungen aber eine gute Chance, nicht nur das Allgemeinbefinden sonderen auch Krankheitssymptome (erheblich) zu verbessern. Die Umstellung der Ernährungsweise sollte Schritt für Schritt erfolgen und den Nährstoffbedarf des Körpers abdecken.
Neuere Forschungsergebnisse deuten darauf hin, daß eine kalorienarme Diät das Risiko für Par-
kinson reduziert. Der Einfluss einer Kalorienreduktion auf Patienten mit fortgeschrittenen Sympto-
men ist noch nicht ausreichend erforscht.
Allgemeine Ernährungshinweise:
- Eiweißhaltige Nahrungsmittel (z. B. Eier, Fisch, Fleisch, Wurst, Soja usw.) können die Wirksamkeit von Parkinson-Medikamenten beeinflussen. Man kann versuchen, diesem Phänomen entgegenzuwirken, indem man seine Tabletten auf nüchternen Magen oder zumindest vor den Mahlzeiten einnimmt. Hilft diese Maßnahme nicht ausreichend, ist der Verzehr an eiweißreichen Nahrungsmitteln
einzuschränken oder auch in Einzelfällen eine strenge eiweißarme Diät einzuhalten.
- 5 oder auch 6 Mahlzeiten, bestehend aus kleinen Portionen, über den Tag verteilt einnnehmen
- Ballaststoffreiche Nahrungsmittel (frisches Gemüse und Obst sowie Hülsenfrüchte) wirken einer Verstopfung entgegen.
- Das Essen zu einem „Fest“ machen; d.h. z.B. es abwechslungsreich und bekömmlich zuzubereiten, für das Auge ansprechend servieren, es lange im Mund kauen usw.
- Besonders zuckerhaltige Nahrungsmittel wie Ketchup sowie „Fast-Foot“-Produkte meiden.
- Möglichst Nahrungsmittel mit gesättigter Fettsäure wie z.B. in Kokosfett, Butter meiden und dafür mehr Produkte mit ungesättigten Fettsäuren, wie sie z. B. in Leinöl, Fisch oder Fischöl enthalten sind, zu sich zu nehmen.
- letzte Mahlzeit möglichst bis 19.00 Uhr
Ernährungsprogramme:
Über eine bedarfsgerechte Ernährung soll die körperliche Gesundheit erhalten, eventuell Übergewicht abgebaut, Verschlackung und Übersäuerung vermieden, die Genesung bei chronischen Krankheiten unterstützt sowie Vitalität und Leistungsfähigkeit gesteigert werden.
Beispiel eines Programmes:
Mit „metabolic typing“ wird vor Beginn der eventuell notwendigen Ernährungsneuanpassung für je-
den Menschen/Patienten der Ernährungszustand und der Drüsen-/Stoffwechseltyp bestimmt. Da
nach wird ein abwechslungsreicher individueller Ernährungsplan mit vielen Menuevorschlägen er
stellt. In größeren Zeitabständen können nach Kontrolluntersuchungen weitere Anpassungen not
wendig werden, da sich das Stoffwechselgeschehen verändern kann. Weitere Informationen siehe
bei bzw. unter:
Fa. HORSIAN GMBH, Kurfürstenstraße 111, 46399 Bocholt, Telefon: 0281/3002872
e-mail: info@horisan.de oder Internet: www.horsian.de
Die deutsche Wissenschaftlerin und Visionärin Dr. Johanna Budwig (1908 - 2003) entwickelte vor mehr als 50 Jahren die Öl-Eiweiß-Kost und wies schon früh auf die Gesundheitsgefahren durch manipulierte Fette (sog. Transfette wie Margarine) hin.
Besonders empfohlen wird der Verzehr von Leinsamen, kaltgepresstem Leinöl, Hüttenkäse und Quark in Kombination.
Leinsamen und Leinöl enthalten viele gesunde, pflanzliche Omega-3-Fettsäuren, eine spezielle Gruppe innerhalb der ungesättigten Fettsäuren. Sie gehören zu den essentiellen (lebensnotwendigen) Fettsäuren, die vom Körper nicht selbst hergestellt werden können. Omega-3 wird u.a. für unsere Hirnfunktion gebraucht und ist z.B. bei neurologischen Erkrankungen (wie Demenz und Depression) meist erniedrigt.
Quark und Hüttenkäse sind laut Dr. Budwig deshalb wichtig, weil sie viele schwefelhaltige Aminosäuren enthalten, die die Fettsäuren besser löslich und resorbierbar machen.
Deshalb kommt die regelmäßige Einnahme von Leinöl - und damit die wichtige Omega-3-Zufuhr - nur dann zur vollen Wirkung, wenn das Leinöl vor dem Verzehr zusammen mit Quark solange mit einem Schneebesen vermischt wird, bis sich das Leinöl vollständig aufgelöst hat!
Herstellungsvorschlag für eine (Morgen)portion: jeweils 3 Eßlöffel Leinöl und Milch sowie 1 Teelöffel Honig werden mit Schneebesen solange vermischt bis sich das Öl vollständig mit der Milch und dem Honig vermengt hat. Danach wird portionsweise insgesamt 150 g Quark hinzugegeben, bis alles zu einer glatten Creme verrührt ist. Es darf kein Öl mehr sichtbar sein!
Weitere Informationen und Leinöl-Rezepte siehe unter: www.budwig-stiftung.de
Verbesserung der Wasserzufuhr
Der Wassergehalt beim Erwachsenen beträgt ca. 63 % und hat für unser Leben eine zentrale Bedeutung. Beim Verdauungsvorgang werden Nährstoffe im Wasser des Körpers gelöst. Durch die Körperflüssigkeit (Blut) werden den Körperzellen die gelösten Stoffe und Sauerstoff zur Verarbeitung zugeführt. Der Weitertrans-port der in den Zellen erzeugten chemischen Stoffe (z.B. Hormone) in die Zielorgane und der Abtransport der Schad- und Abfallstoffe über Kot und Urin funktioniert nur mit ausreichender Beteiligung von Wasser. Wasser reguliert z.B. auch die Körpertemperatur. Wassermangel im Körper bewirkt eine Konzentration von Giftstoffen in der Körperflüssigkeit. Die Stoffwechsel Endprodukte können nicht aus den Körperzellen transportiert werden. Der Körper vergiftet sich. Deshalb müssen bei starkem Wasserverlust z.B. durch übermäßiges Schwitzen oder starken Durchfall entsprechende Flüssigkeits- und Mineral-stoffmengen möglichst schnell wieder ausgeglichen werden. Auch Stress wirkt bis auf Zellebene und beeinflusst kurzfristig die Wasserverteilung in unserem Körper. Komplexe chemische Reaktionen mit dem Ziel, z.B. die Hormonproduktion wieder auszugleichen sind die Folge. Stressbedingt werden dann z.B. Herz, Lunge und Muskeln mit Flüssigkeit mehrversorgt, in anderen Körperbereichen führt dies zu einem Mangel. Je weniger es uns gelingt, „Flucht-/Kampf-Reaktionen“-auslösende Lebenssituatio-nen mit einer heftigen körperlichen Handlung zu begegnen, umso mehr bleibt es auch bei einer schleichend krankma-chenden Umverteilung unserer Wasser-versorgung bis auf Zellebene. Die Zellen, die für die Herstellung von Neurotransmittern, Hormonen und Enzymen zuständig sind, verlieren mehr und mehr ihre Leistungsfähigkeit!
- Einhaltung des durchschnittlichen Tagesbedarfs an "Wasser" bezogen auf das Körpergewicht. Möglichst gleichmäßig in kleineren Mengen über den Tag verteilt, am besten in Form von reinem Wasser (wenn möglich ohne Kohlensäure, Fluor und Chlor).
siehe auch: Wasservortrag Mai 2008
Reines, natürliches Wasser hat gerade für medikamentenbelastete Menschen eine wichtige Funktion des Transportes der Wirkstoffe zum Zielorgan und des Rücktransportes von Abfallstoffen aus den Körperzellen. Reines Wasser ist, wie oben schon erwähnt, ein wichtiges Transportmittel im Körper bis auf Zellebene. Dabei ist die physikalische Qualität von großer Wichtigkeit. Zum Beispiel ist natürliches Quellwasser viel bekömmlicher und wirkungsvoller für unseren Körper als Leitungswasser. Durch hohen Druck und unnatürliches Fließen in langen geraden Leitungen verliert es zunehmend seine ursprüngliche Vitalkraft. Man kann Leitungswasser mit sog. Levitiermaschinen auf physikalischem Weg wieder in einen natürlichen Zustand zurückführen.
siehe auch im Mai Regionaltreffen 2008 und "Quellwasser" frei Haus
| Region | Telefon | Bemerkung |
| Großraum Hamburg | 04821 / 957 8517 | |
| Großraum Lübeck, Schwerin, Mölln | 04534 / 204 135 | |
| Groraum Bremerhaven, Stade, Buxtehude | 04774 / 1508 | |
| Großraum Osnabrück, Leer, Bremen | 0491 / 4644 255 | |
| Großraum Berlin | 030 / 81614080 | |
| Großraum Marbuerg bis Frankfurt | 06426 / 966 595 | Johannes Fendel, Feldstr. 7, 35112 Fronhausen/Lahn, Telefon: 06426-966596, Fax: 06426-96 65 97, email: info@fendel-wasser.de Internet: www.fendel-wasser.de |
| Großraum München | 089 / 26 01 87 23 |
Nahrungssmittel, die den künstlichen Süßstoff Aspartam© enthalten.
Es besteht aus drei Chemikalien: Asparagin-Säure, Phenylalanin und Methanol, die allesamt hohe Gesundheitsrisiken bergen!
Viele unserer Nahrungsmiittel werden seit der Zufalssentwicklung von Aspartam im Jahre 1965 mit dem "Kunstprodukt" gesüsst. Seit 1994 gibt es erste Hinweise, daß der Verzehr von Aspartam in Nahrungsmitteln, z.B. folgende Symptome mit auslösen kann: Kopfschmerzen/Migräne, Schwindelgefühle, Anfälle, Übelkeit, Starrheit, Muskelkrämpfe, Gewichtszunahme, Hautausschläge, Depression, Müdigkeit, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Sehschwierigkeiten, Hörverlust, Herzklopfen, Herzrhythmusstörungen, Atmungsschwierigkeiten, Beklemmungen, undeutliche Aussprache, Geschmacksverlust, Tinnitus, Schwindelanfälle, Gedächtnisverlust und Gelenkschmerzen u.a. Außerdem besteht die Gefahr an folgenden chronischen Leiden wie Gehirntumor, Multiple Sklerose, Epilepsie, chronische Müdigkeit, Parkinson, Alzheimer, geistige Behinderung, Lymphgefäßerkrankungen, Geburtsfehler, Blutgerinnungsstörungen, Gefäßerkrankungen und Diabetes zu erkranken bzw. die Kranheitssituation zu verschlimmern.
Nahrungssmittel, die den Geschmacksverstärker Glutamin/Glutamat enthalten.
Glutamin/Glutamat sind sog. Neurotransmitter im Gehirn, sie übermittelm Informationen von Neuron zu Neuron.
Zu viel Glutamin im Gehirn tötet bestimmte Neuronen, indem sie zu viel Calcium in den Zellen zulassen. Dieser Calciumzufluß löst die Bildung von übermäßigen Mengen freier Radikale aus, die die Zellen töten. Die Beschädigung der Nervenzellen, die durch zu viel Asparagin und Glutamin verursacht werden kann, ist der Grund weshalb sie Reiztoxine genannt werden. Sie "reizen" oder stimulieren die Nervenzellen zu Tode.
Vor allem im Chinarestaurant nach Glutamin-freien Speisen fragen !
Transfette sind billig, lange haltbar. wiederverwendbar und Untersuchungen zufolge extrem gesundheitsschädlich: Sie sollen höhere Cholesterinwerte und Herzinfarkte verursachen!
Die Lebensmittelindustrie verstecktsie unter anderem in Brotaufstrichen, Margarine, Chips, Keksen oder Fast Food.
In Kalifornien wurde ein Gesetz erlassen, daß ab 2010 Transfette aus allen Restaurants des Westküstenstaats verbannt!
Wir bemühen uns als Parkinsonkranke um sachliche Information und Aufklärung! Wie beim "LOTTO" sind alle Angaben "ohne Gewähr"! Wichtigstes Ziel ist die Förderung von Eigenverantwortung und Fachkompetenz der Patienten!
Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung
Entenfang 7, D-61197 Florstadt-Staden
Telefon: 06035/970306, FAX: 06035/970307
Internet: www.parkinsonweb.com
e-mail: parkinsonweb@t-online.de
Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V.
Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Hessen
Unsere Stiftung ist als gemeinnützig anerkannt, so dass Spenden und Beiträge steuerlich absetzbar sind
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