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Bild: Auf der linken DaTSCAN™-Aufnahme kann man gut erkennen, daß die Dopamin-freisetzenden Nervenzellen noch intakt sind.

Beim DaTSCAN™-Verfahren (DaT = Demenz vom Alzheimer-Typ) wird mit der speziellen radioaktiven Trägersubstanz mit dem Namen 123Jod-Ioflupan gearbeitet. Damit können Dopamin-freisetzende Nervenzellen dargestellt werden. Je mehr dieser Nervenzellen vorhanden sind, umso eine größere Menge der radioaktiven Trägersubstanz reichert sich an, und desto "heller" wird dann das Bild an der entsprechenden Stelle. Dies kann man mit entsprechenden Geräten bildhaft darstellen.

Weil bei Parkinson die Dopamin-freisetzenden Nervenzellen zugrunde gehen, bei anderen Erkrankungen wie z.B. dem essentiellen Tremor aber nicht, kann man die Krankheiten unterscheiden: Bei einem normalen Ergebnis im DaTSCAN™ kann ein Parkinsonsyndrom - so gut wie ausgeschlossen werden!

Mit der Single-Photonen-Computer-Emissions-Tomographie (SPECT) ist eine Quantifizierung der dopaminergen Neuronen möglich.
Mit diesem bildgebenden Verfahren wird die Dichte der DaT im präsynaptischen Anteil dargestellt. DaTSCAN (123J FP-CIT) sollte in erster Linie der Differenzierung zwischen essenziellem Tremor und dem Parkinson-Syndrom dienen.

Das Verfahren vermag aber nicht zwischen Morbus Parkinson, Multi-System-Atrophie (MSA) oder progressiver supranukleärer Blickparese (PSP) unterscheiden. Dazu muss die Szintigraphie mit IBZM eingesetzt werden. Durch die Verwendung des radioaktiv markierten Dopamin-Liganden Iodobenzamid (IBZM) erlaubt die SPECT-Untersuchung eine quantitative Darstellung des postsynaptischen DopaminrezeptorStatus. Dieser ist in der Regel bei MSA und PSP, nicht aber bei Morbus Parkinson pathologisch verändert.

Für die Hirnszintigraphie mit DaTSCAN erhält der Patient zunächst 30 Tropfen Irenat, um die Schilddrüse zu blockieren und zu schützen*. Eine Stunde später wird eine geringe Menge des spezifischen Radioliganden 123Jod-Ioflupan (DaTSCAN™) injiziert. Diese Substanz reichert sich im Laufe mehrerer Stunden spezifisch im sogenannten Striatum (Teil der Basalganglien) an.

Ungefähr drei Stunden nach Injektion werden SPECT-Aufnahmen mit einem geeigneten Kamerasystem durchgeführt. Hierfür muss der Patient eine Dreiviertelstunde ruhig liegen, während die Kamera langsam um seinen Kopf kreist. Alles in allem sollte der Patient mit fünf Stunden für die gesamte DaTSCAN™-Untersuchung rechnen.

Die Kosten für eine Untersuchung belaufen sich auf rund 1 000 Euro.

Die Strahlenbelastung bei einer Untersuchung entspricht in etwa ....

ACHTUNG: Ionisierende Strahlen (dazu gehören radioaktive Strahlen, in diesem Fall vor allem Gammastrahlen) werden von den Körperzellen "nicht vergessen"! Das heißt, alle natürlichen (z.B. durch die Sonne) und künstlichen (z.B. durch Röntgenstrahlen usw.) Strahlen belasten mehr oder weniger stark unsere Körperzellen. Irgendwann kann es durch ionisierende Strhlen und/oder schädigen

Kontraindiziert ist das Verfahren in der Schwangerschaft, bei stillenden Müttern und bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen Jod. Als unerwünschte Nebenwirkungen können Kopfschmerzen, Gleichgewichtsstörungen, Appetitzunahme und – in noch selteneren Fällen – Kribbeln auf der Haut auftreten.


* fragwürdiges und zuglecih"entlarvendes" Argument des Patientenschutzes! Über die Nahrung und künstlich zugeführtes Jod wird zu "100 %" in der Schilddrüse verstoffwechselt. Wenn man also das relativ großflächige Schilddrüsengewebe vor der Untersuchung blockiert, verstärkt man die viel konzentriertere Strahlung auf kleinflächigerem Zielgebiet "substantia nigra"; d.h. die Strahlenbelastung des eventuell schon kranken Hirngebewebes wird noch größer!









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