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PRESSE | Pressetext | 2005
Florstadt-Staden, den 18. Juli 2005
Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung erhält Auszeichnung
Die Wettauer Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung in Florstadt-Staden wurde vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch für vorbildliches gesellschaftliches Engagement und beispielhafte Stiftungsarbeit ausgezeichnet. Neben einer Urkunde ist die Ehrung mit einer Spende von 500 Euro und der Möglichkeit verbunden, als „Stiftung des Monats“ sich an herausragender Stelle der Internet-Seite der hessischen Staatskanzlei www.stiftung-hessen.de in Wort und Bild zu präsentieren. Für die am 1. Welt-Parkinson-Tag, dem 11. April 1997 von Patienten für Patienten gegründete Stiftung ist diese Auszeichnung ein wichtiger Impuls für die weitere Arbeit. Entsprechend groß war die Freude bei Michael Kelly, dem Vorsitzenden des Stiftungsbeirates und Hermann Terweiden, dem Stiftungsgründer. Die Geldspende aus der hessischen Staatskanzlei, soll als weitere Anschubfinanzierung für das noch relativ geringe Stiftungskapital genutzt werden. Dank aktiver Stiftungsarbeit konnte dieses von angfänglich 5.000 Euro auf jetzt immerhin 28.500 Euro durch größere Spendenbeträge aufgestockt werden. Zusätzlich wurden bereits rd. 40.000 Euro Spenden gesammelt und für die Realisierung von Stiftungszielen verwendet. Neben der Erforschung der Krankheitsursachen liegen diese vor allen Dingen bei gesundheitserhaltenden Behandlungsmethoden, die zumindest das Allgemeinbefinden stabilisieren und/oder verbessern helfen. Ein wichtiges Stiftungsziel ist auch, alle 2 Jahre einen Forschungspreis zu vergeben. Nicht nur durch die Erhöhung des Preisgeldes von Anfangs 1.500 Euro auf jetzt 5.000 Euro sondern auch durch die Tatsache, daß die Auszeichnung von Parkinsonkranken feierlich vergeben wird, machen die Forschungspreise der Hilde-Ulrichs-Stiftung bei Wissenschaftlern immer attraktiver.
Fehlende eigene Geldmittel für die dauerhafte Förderung wichtiger Forschungsvorhaben versuchen die überwiegend parkinsonkranken Mitglieder des Stiftungsbeirates durch persönliches Engagement und aktive Öffentlichkeitsarbeit auszugleichen. Sie unterstützen Forscher bei der Organisation von Praxisprüfungen, helfen mit bei der Verbreitung und Umsetzung von Forschungsergebnissen und geben Hilfestellungen bei der Mittelbeschaffung.
Durch Fördermitgliedschaft, eine Zustiftung oder Spende kann die Arbeit der Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung unterstützt werden. Spendenkonto 10 270 777 88 – Sparkasse Oberhessen - BLZ: 518 500 79
IBAN: DE05 5185 0079 1027 0777 88 SWIFT-BIC: HELADEF1FRI
Michael Kelly Hermann Terweiden
Vorsitzender des Stiftungsbeirates Mitglied des Stiftungsbeirates
Florstadt-Staden, den 18. Juli 2005
Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung erhält Auszeichnung
Die Wettauer Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung in Florstadt-Staden wurde vom hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch für vorbildliches gesellschaftliches Engagement und beispielhafte Stiftungsarbeit ausgezeichnet. Neben einer Urkunde ist die Ehrung mit einer Spende von 500 Euro und der Möglichkeit verbunden, als „Stiftung des Monats“ sich an herausragender Stelle der Internet-Seite der hessischen Staatskanzlei www.stiftung-hessen.de in Wort und Bild zu präsentieren. Für die am 1. Welt-Parkinson-Tag, dem 11. April 1997 von Patienten für Patienten gegründete Stiftung ist diese Auszeichnung ein wichtiger Impuls für die weitere Arbeit. Entsprechend groß war die Freude bei Michael Kelly, dem Vorsitzenden des Stiftungsbeirates und Hermann Terweiden, dem Stiftungsgründer. Die Geldspende aus der hessischen Staatskanzlei, soll als weitere Anschubfinanzierung für das noch relativ geringe Stiftungskapital genutzt werden. Dank aktiver Stiftungsarbeit konnte dieses von angfänglich 5.000 Euro auf jetzt immerhin 28.500 Euro durch größere Spendenbeträge aufgestockt werden. Zusätzlich wurden bereits rd. 40.000 Euro Spenden gesammelt und für die Realisierung von Stiftungszielen verwendet. Neben der Erforschung der Krankheitsursachen liegen diese vor allen Dingen bei gesundheitserhaltenden Behandlungsmethoden, die zumindest das Allgemeinbefinden stabilisieren und/oder verbessern helfen. Ein wichtiges Stiftungsziel ist auch, alle 2 Jahre einen Forschungspreis zu vergeben. Nicht nur durch die Erhöhung des Preisgeldes von Anfangs 1.500 Euro auf jetzt 5.000 Euro sondern auch durch die Tatsache, daß die Auszeichnung von Parkinsonkranken feierlich vergeben wird, machen die Forschungspreise der Hilde-Ulrichs-Stiftung bei Wissenschaftlern immer attraktiver.
Fehlende eigene Geldmittel für die dauerhafte Förderung wichtiger Forschungsvorhaben versuchen die überwiegend parkinsonkranken Mitglieder des Stiftungsbeirates durch persönliches Engagement und aktive Öffentlichkeitsarbeit auszugleichen. Sie unterstützen Forscher bei der Organisation von Praxisprüfungen, helfen mit bei der Verbreitung und Umsetzung von Forschungsergebnissen und geben Hilfestellungen bei der Mittelbeschaffung.
Durch Fördermitgliedschaft, eine Zustiftung oder Spende kann die Arbeit der Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung unterstützt werden. Spendenkonto 10 270 777 88 – Sparkasse Oberhessen - BLZ: 518 500 79
IBAN: DE05 5185 0079 1027 0777 88 SWIFT-BIC: HELADEF1FRI
Michael Kelly Hermann Terweiden
Vorsitzender des Stiftungsbeirates Mitglied des Stiftungsbeirates
Florstadt-Staden, den 5. Juni 2005
Mit der FSR-Methode gegen Parkinson
3. Fortbildungs- und Behandlungstage im Schneckenhaus in Florstadt-Staden
Im Schneckenhaus traf sich am vergangenen Wochenende eine Gruppe von 25 Parkinsonkranken, Angehörigen und Therapeuten, die nicht wie allgemein üblich mit speziellen Medikamenten die lebenseinschränkenden Krankheitssymptome behandeln. Im Mittelpunkt ihres Behandlungsweges steht die „Forceless Spontaneous Release“ Methode, kurz FSR genannte Heiltechnik. Damit versuchen sie „Wiedergenesung“ zu erreichen und so die lebenslange Einnahme von Parkinsonmedikamenten, mit der Gefahr belastender Nebenwirkungen, zu umgehen, zumindest aber weiter hinauszuschieben. Zu den 3. Fortbildungs- und Behandlungsta-gen in der Begegnungs-, Beratungs-, Informations- und Wohnstätte von und für Parkinsonkranke im hessischen Florstadt-Staden kam wieder ein Therapeut aus Amerika. Chris Ells vom Parkinson’s Recovery Project in Santa Cruz in Kalifornien gehört zum Behandlungsteam von Janice Walton-Hadlock. Diese entwickelte die FSR-Methode Mitte der 90er Jahre vor allem aus der asiatischen Massage-Form TUINA speziell für die Behandlung von Parkinsonkranken. Mit dem FSR-Behandlungsverfahren werden Blockaden, Funktionsstörungen und andere Unregelmäßigkeiten, die den Energiefluß im Körper behindern, aufgespürt und danach beseitigt. Der Patient als wohltuend und stärkend. Trotzdem kann es vor allem in den ersten Wochen oder Monaten zur Verstärkung und Verlagerung der Krankheitssymptome kommen. Häufig berichten Patienten über große Müdigkeit, Schmerzzustände, Hautausschläge oder Reaktionen längst vergessener Verletzungen. Erst nach und nach setzen spürbare Genesungsprozesse ein, die sich durch ein besseres Allgemeinbefinden und ein Nachlassen der Krankheitssymptome bemerkbar machen. Die FSR-Behandlung kommt nur bei Patienten in Frage, die neu diagnostiziert sind und/oder bewusst keine Parkinsonmedikamente einnehmen wollen.Die patientenfreundlichen Bedingungen der FSR-Treffen mit Behandlung und Fortbildung im Selbsthilfeprojekt Schneckenhaus tragen erste Früchte. Von den bundesweit 9 Parkinsonkranken beim 1. Schneckenhaus-FSR-Workshop im März letz-ten Jahres, die mindestens einmal pro Woche mit der FSR-Methode behandelt wurden, wechselte nur 1 Patient auf die medikamentöse Behandlungsschiene. Die verbliebenen 8 Parkinsonkranken kommen jetzt schon 1 ½ bis 2 ½ Jahre ohne Medikamente aus! Zusätzllich konnten seit März 2004 weitere 6 Patienten mit Erfolg an die FSR-Methode herangeführt werden. Weitere 4 Parkinsonkranke, die sich zum Teil schon seit Jahren für einen medikamentenfreien Behandlungsweg entschieden hatten, lernten die FSR-Methode beim 3. Schneckenhaus-Workshop erstmals kennen. Mittlerweile sind außer in Ost- und Norddeutschland gut ein Dutzend Ärzte und Heilpraktiker in der FSR-Methode ausgebildet, wovon 7 regelmäßig Parkinsonkranke behandeln. Leider kam jetzt Anfang Juni 2005 nur eine junge Therapeutin aus dem Frankfurter Raum, deren Vater an Parkinson erkrankt ist, zur Neuausbildung. Zur Vermeidung langer Anfahrtswege und zur Reduzierung der selbst zu zahlenden Behandlungskosten von rd. 200,-- Euro pro Monat, haben einige Angehörige die Grundtechniken der FSR-Methode erlernt. In enger Abstimmung mit dem FSR-Therapeuten übernehmen sie einen Teil der Behandlungssitzungen bzw. behandeln zusätzlich. Erfreulich und neu ist, dass einzelne Neurologen dazu übergehen, Patienten zu ihrem nichtmedikamentösen Behandlungsweg zu ermutigen und ihnen beratend zur Seite zu stehen. Die Veranstaltung zeigte, dass der persönliche Erfahrungsaustausch zwischen Patienten, Angehörigen und Therapeuten eine wichtige Rolle spielt. Gerade die noch berufstätigen Parkinson-kranken sind für jeden Tipp dankbar, sind sie doch vor allem aus wirtschaftlichen Gründen auf den Erhalt ihres Arbeitsplatzes angewiesen. Oft reicht schon ein Gespräch mit einem Mitbetroffenen, um aus der persönlichen Krise wieder herauszukommen. Neben einem nächsten Treffen im Schneckenhaus im Oktober/November diesen Jahres, wurde vereinbart, von Zeit zu Zeit Berichte über den Stand der Behandlungssituation einzelner FSR-Patienten auf der Schneckenhaus-Homepage: www.parkinsonweb.com zu veröffentlichen.
Hermann Terweiden + Heide Cuntz
Florstadt-Staden, den 18. Mai 2005
Start zur Europa-Tour mit dem Velo-Taxi und zum „Parkinson-Spenden-Marathon“
Der 59-jährige Werner Stüber aus Frankfurt am Main startet vom Kurhaus in Bad Kissingen am Montag, den 23. Mai 2005 um 14.30 Uhr mit einem Velo-Taxi zu einer einjährigen Europatour. Ein Velo-Taxi ist im Prinzip nichts anderes als eine Rikscha, wie man sie aus Großstädten asiatischer Länder kennt, ein Fahradtaxi, allerdings in hochmoderner Ausstattung Täglich will er mit seinem Gefährt, das ohne Besetzung und Gepäck 140 Kilogramm wiegt, ca. 50 km zurücklegen. Von Bad Kissingen führt seine erste Wegstrecke weiter nach Würzburg, Frankfurt, Köln bis nach Rotterdam. Von dort aus fährt er größere Städte in ganz Holland an. Weiter geht es über Belgien, Luxemburg u. Frankreich nach Süden. Mitte Oktober will er Spanien erreicht haben, wo er an der "Spanischen Küste" entlang dem Winter entfliehen möchte.
Zweck seiner Europa-Tour ist, das Velo-Taxi-Konzept mit seiner "Werbung in Bewegung" in den Städten und Kurorten vorzustellen.
Veloform GmbH, Berlin, der Hersteller dieser Taxen stellt das Fahrzeug zur Verfügung und der Vertreiber, die Firma Velotaxi GmbH in Berlin sorgt für die Verbindung zu den in ganz Europa verteilten Partnern und die logistische Begleitung des Vorhabens. Außerdem werden während dieser Europa-Tour nicht nur Materialien wie Rohloff-Narbenschaltung und Ketten getestet. Als Extremsportler erprobt W. Stüber außerdem die Wirkung von Sanomit Q10 als Energiequelle von der Firma MSE Pharmazeutika Gmbh, Bad Homburg. Q10 wird auch vorbeugend von Parkinsonkranken und Menschen mit anderen neurodegenerativen Erkrankungen als Nervenschutzfaktor genutzt. Zur weiteren Finanzierung der Tour konnte die Firma Siemens als Werbepartner gewonnen werden.
Die Frau von Werner Stüber ist seit 14 Jahren an Parkinson erkrankt. Diese chronische Krankheit kann noch nicht geheilt werden. Parkinsonkranke verlieren mehr und mehr bei klarem Verstand die Kontrolle über ihren Körper. Die Betreuung seiner Frau Renate, konfrontiert ihn schon seit Jahren mit den vielen Facetten dieser lebenseinschränkenden Krankheit und mit den Nebenwirkungen nach jahrelanger Medikamenteneinnahme. Deshalb praktizierte er mit seiner Frau und anderen Patienten ein spezielles Trainingsprogramm zur Verbesserung der Gesundheitssituation. Es wird mittlerweile in ähnlicher Form auch in Fachkliniken – wie in Bad Kissingen - angeboten. Diese guten Erfahrungen brachten Werner Stüber auf die Idee, diese Europa-Tour mit einem "Spenden-Marathon" zu verbinden. Sein Ziel ist für jeden Kilometer Wegstrecke mindestens 1,-- Euro zu Gunsten des gemeinnützigen Vereins “Parkinson-Selbsthilfe Schneckenhaus e.V. " im hessischen Florstadt-Staden zu erfahren. Dieser Verein ist u.a. Träger des Pionierprojektes Schneckenhaus, der ersten Begegnungs-, Beratungs-, Informations- und Wohnstätte von und für Parkinsonkranke in Deutschland. Deshalb ist der Initiator des „Parkinson-Spenden-Marathon“ und die Schneckenhäusler aus Florstadt-Staden für jede Spende dankbar, die von einer Firma oder einer Privatperson unter dem Stichwort “Parkinson-Spenden-Marathon” auf das Spendenkonto Nr. 89 263 107 des Vereins “Parkinson-Selbsthilfe Schneckenhaus e.V. bei der Wetterauer Volksbank (BLZ 513 900 00) eingezahlt wird. Auf der Internetseite des Vereins www.parkinsonweb.com kann man die Europa-Tour in Wort und Bild verfolgen. Ein Barometer zeigt den Stand der gefahrenen Kilometer und der Spenden an.
Ziel von Werner Stüber und seiner Frau Renate, die ihn so oft wie möglich auf dieser Tour begleiten wird, sind 15.000 km in 12 Monaten und Spenden so hoch wie möglich "einzufahren".
Hermann Terweiden Heide Cuntz
Florstadt-Staden, den 18. April 2005
Tag der offenen Tür im Schneckenhaus mit Startschuß zum „Parkinson-Spenden-Marathon“
In der Begegnungs, Beratungs-, Informations- und Wohnstätte von und für Parkinsonkranke in Florstadt-Staden fand am vergangenen Samstag aus Anlaß des Welt-Parkinson-Tages ein „Tag der offenen Tür“ statt. Mehr als 50 Gäste, vorwiegend Erkrankte und Angehörige, kamen nicht nur aus der Region Wetterau in das Schneckenhaus. Im Gegensatz zum Arztbesuch, haben sie hier die Möglichkeit, ohne Zeitbegrenzung über ihre Alltagsprobleme zu sprechen und Erfahrungen auszutauschen. Gerade von den Initiatoren Hermann Terweiden und Heide Cuntz können sie sich eine ganze Menge „know how“ im Umgang mit der Erkrankung zu eigen machen. Neben eigenen Krankheitserfahrungen haben die beiden durch die Betreuung- und Pflege von Schwerstparkinsonkranken in einer knapp vierjährigen Wohngemeinschaft ein großes Praxiswissen erworben. Am Tag der offenen Tür im Schneckenhaus gesellen sich zu den Parkinsonkranken der Region auch jüngere Erkrankte aus der sog. U40-Gruppe der Deutschen Parkinson Vereinigung. Immer wieder finden „Neubesucher“ den Weg nach Staden. An diesem Tag u.a. ein Parkinsonkranker mit Ehefrau aus Gladenbach. Der 61-jährige ist seit rund 7 Jahren erkrankt und leidet vor allem unter starkem Zittern. In der Hoffnung, möglichst schnell an neue besser wirkende Medikamente zu kommen und um Mitbetroffenen zu helfen, hat er in einer Universitätsklinik an mehreren Medikamentenstudien teilgenommen. Inzwischen nimmt er 25 Tabletten am Tag, die zu 5 verschiedenen Medikamenten gehören. Trotz allem namen seine Gesundheitsprobleme zu. Er ist nach ärztlicher Meinung, „austherapiert“. Sein behandelnder Arzt meint, nun könne ihm nur noch ein „Hirnschrittmacher“ helfen. Hierzu ist eine komplizierte, mehrstündige Operation nötig. Es werden Elektroden in das Gehirn implantiert. Diese sind mit einem unter der Haut im Brustbereich platzierten Taktgeber verbunden, der Impulse im Tiefenhirn auslöst. Ähnlich wie bei den Medikamenten, kann man damit die Krankheit nicht heilen, sondern nur so gut und so lange wie möglich, die Krankheitssymptome „ausschalten“. Dem ratsuchenden Gladenbacher und seiner Frau wurden von anderen Erkrankten und Angehörigen eine Fülle neuer Erfahrungen, Anregungen und Vorgehensweisen im Umgang mit der Krankheit vermittelt. Außerdem lernten sie im Schneckenhaus den ZEPTOR®, ein Schwingungsgerät zur Verbesserung der Beweglichkeit und Standfestigkeit, das Monokord, ein therapeutisches Musikinstrument zur Beruhigung und Entspannung sowie das Rollfiets®, ein kombiniertes Fahrrad mit Rollstuhl zur bequemen und sicheren Fortbewegung kennen. Sie wurden auch mit den Besuchern Claudio Altieri und Matthias Rödel bekannt. Diese eröffnen in Sulzbach bei Frankfurt ein „Hora-Gesundheitszentrum“. Menschen mit Parkinson und anderen neurologisch Erkrankungen können dort über ein spezielles Bewegungs-, Kraft- und Koordinationstraining ihre Krankheitssituation auf natürlichem Weg verbessern. Mehr und mehr wurde dem Ehepaar klar, dass sie noch nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft haben und die Gehirnoperation nach bisherigen Erfahrungen der letzte Ausweg sein sollte. Dankbar für die neuen Informationen und Kontakte im Begegnungszentrum fuhren sie ermutigt nach Gladenbach zurück. Die Freude der Schneckenhäusler war groß, als um die Mittagszeit Vertreter der Gemeinde Florstadt nach einer Protestkundgebung wegen der Schließung der Stammheimer Postfiliale noch Zeit fanden, einen zweiten Öffentlichkeitstermin wahrzunehmen. Von der ersten Veranstaltung brachten sie Anja Appel vom HR-Fernsehen gleich mit, die Kurzberichte von beiden Ereignissen für „hessen aktuell“ aufnahm. Hans-Wilhelm Stürz ließ es sich in Vertretung des Bürgermeisters nicht nehmen, mit einem lauten Pistolenschuß, den „Parkinson-Spenden-Marathon“ zu starten. Er schickte Werner Stüber mit dem Fahrrad-Taxi unter dem Beifall der anwesenden Gäste auf seine rund 15.000 km lange Reise durch Europa. Die ersten Fahrgäste des 59-jährigen waren seine Frau Renate, die an Parkinson erkrankt ist und Stephan Lux, Vorsitzender der SPD in Florstadt. Im Rahmen seiner einjährigen Promotionstour für die Firma Velo-Taxi in Berlin will W. Stüber mit Unterstützung seiner Frau auch über Parkinson informieren und für das Projekt Schneckenhaus Geld sammeln. Sein Ziel ist für jeden Kilometer Wegstrecke mindestens 1,-- Euro zu erfahren. Deshalb sponserten Heide Cuntz und Hermann Terweiden, die Schneckenhaus-Initiatoren mit 100,-- € die Strecke von Frankfurt über Bad Nauheim nach Staden. Am Nachmittag erbrachten weitere Rundfahrten Spenden von 40,50 Euro für die Rückfahrt nach Frankfurt. W. Stüber wird in nächster Zeit weitere Trainings- und Werbefahrten mit dem Fahrrad-Taxi im Raum Frankfurt durchführen. Am 23. Mai erfolgt der offizielle Start der Promotionstour der Firma Velo-Taxi am Frankfurter Römer. 20 Velo-Taxi-Kollegen mit Parkinsonkranken und die Presse wollen ihn ein Stück begleiten und am Main verabschieden. Flußabwärts radelt er dann über Wiesbaden, Mainz nach Köln. Von dort führt seine Route über Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich nach Spanien.
Firmen oder Privatpersonen, die Teilstrecken innerhalb der Abenteuerfahrt sponsern wollen, benutzen bitte das Spendenkonto des gemeinnützigen Vereins “Parkinson-Selbsthilfe Schneckenhaus e.V.” bei der Wetterauer Volksbank, BLZ 513 900 00, Konto-Nr. 89 263 107 mit dem Stichwort “Parkinson-Spenden-Marathon”. Über die Schneckenhaus-Homepage www.parkinsonweb.com und die Medien soll über den Verlauf des “Parkinson-Spenden-Marathon” von Zeit zu Zeit berichtet werden.
Hermann Terweiden Heide Cuntz
Florstadt-Staden, den 13. April 2005
Einladung zum Tag der offenen Tür im Schneckenhaus
Erste Rundfahrten mit Velo-Taxi in der Wetterau
Anläßlich des 9. Welt-Parkinson-Tages, findet am Samstag, den 16. April 2005 im Schneckenhaus in Florstadt-Staden, zwischen 11.00 und 18.00 Uhr ein Tag der offenen Tür statt. Wie jedes Jahr haben Parkinsonkranke, Angehörige und Interessierte aus nah und fern die Möglichkeit zum Kennenlernen und Erfahrungsaustausch.
Zwei Besucher mit Velo-Taxi aus Frankfurt stehen schon fest, Werner Stüber und seine Frau Renate, die schon viele Jahre an Parkinson erkrankt ist. Der 59-jährige Frankfurter startet Ende Mai eine einjährige Promotionstour durch Europa für die Firma Velo-Taxi in Berlin und einem international tätigen Unternehmen als Werbesponsor. In Etappen will Stüber, zeitweise begleitet von seiner Frau, von Deutschland über Holland, Belgien, Luxemburg, Frankreich bis nach Spanien rund 15.000 km zurücklegen. Nun kam den beiden die Idee, die Werbefahrt zusätzlich mit einem “Parkinson-Spenden-Marathon” zu verbinden. Sie sprechen vor allem Firmen als Sponsoren an, die bereit sind, Teilstrecken zu übernehmen und jeden gefahrenen Kilometer mit 1,-- Euro zu vergüten. Der Erlös dieser Abenteuerfahrt geht an die Florstädter “Parkinson-Selbsthilfe Schneckenhaus e.V.”. Die beiden Frankfurter haben schon länger Kontakt zu den Schneckenhäuslern und ihren Aktivitäten. Am Montag, dem 11. April und offiziellen Welt-Parkinson-Tag begann W. Stüber seine Werbefahrt von Frankfurt nach Bad Nauheim. Er ist in Verhandlungen mit Behörden der Stadt und präsentiert sein kurgastfreundliches Fahrzeug in dieser Woche vor Ort. In Großstädten gehören Velo-Taxis schon zum Alltag. Nach W. Stübers Erfahrung, ist der Einsatz dieser Fahrrad-Taxis für Kurstädte wie Bad Nauheim eine Bereicherung, da diese für Autos nicht zugängliche Wege benutzen dürfen.
W. Stüber fährt sein mit bunten Schnecken der Florstädter Parkinson-Initiative beklebtes Fahrrad-Taxi am Freitag nach Staden in die Selbsthilfeeinrichtung Schneckenhaus. Dort fällt zum Tag der offenen Tür am Samstag der Startschuß für den “Parkinson-Spenden-Marathon”. Die Gäste haben die Möglichkeit, das Velo-Taxi und die schöne Umgebung sicher und bequem kennenzulernen. Werner Stüber kann so die ersten Kilometer mit Parkinsonkranken und Angehörigen zurücklegen und auch sein Spendenziel in Angriff nehmen. Deshalb ist er und die Schneckenhäusler aus Florstadt-Staden für jede Spende dankbar, die von einer Firma oder einer Privatperson unter dem Stichwort “Parkinson-Spenden-Marathon” auf das Spendenkonto Nr. 89 263 107 des Vereins “Parkinson-Selbsthilfe Schneckenhaus e.V. bei der Wetterauer Volksbank (BLZ 513 900 00) eingezahlt wird. Hermann Terweiden Heide Cuntz
Bilduntertitel: Werner Stüber und Schneckenhäusler Hermann Terweiden bei Probefahrt am 9. Welt-Parkinson-Tag
Parkinson-Selbsthilfe Schneckenhaus e.V.
Entenfang 7, D-61197 Florstadt-Staden
Telefon: 06035/970306, FAX: 06035/970307
Internet: www.parkinsonweb.com
e-mail: parkinsonweb@t-online.de
Trägerverein von:
Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung, SCHNECKENHAUS + Patienten-Info-Center unter www.parkinsonweb.com
Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Hessen
Unser Trägerverein ist als gemeinnützig anerkannt, so dass Spenden und Beiträge steuerlich absetzbar sind
Spendenkonto des Trägervereines: 89 263 107 – Volksbank Mittelhessen eG - BLZ: 513 900 00
IBAN: DE03 5139 0000 0089 2631 07 SWIFT-BIC: VBMHDE5FXXX