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PRESSE | Veröffentlichungen | Friedensnobelpreis 2008
(chronologisch geordnet)
FRankfurter Rundschau vom 31. Mai, Lokalteil
Selbsthilfegruppen
Lachen im Schneckenhaus
VON FRIEDERIKE TINNAPPEL
Für Hermann Terweiden ist dieser Tag erst der Anfang. Terweiden hat Parkinson und setzt sich auf dem 25. "Markt der Frankfurter Selbsthilfegruppen" am Freitag dafür ein, dass der ehemalige Box-Champion und Parkinsonkranke Muhammad Ali den Friedensnobelpreis 2008 bekommt. Terweiden möchte, dass diese Forderung, die auch eine Botschaft sein soll, um die Welt geht. Ali habe sich schon als junger Sportler geweigert, am Vietnamkrieg teilzunehmen und sich später immer wieder für ein friedliches Miteinander der Nationen eingesetzt.
Terweiden ist beeindruckt von der Stärke, dem Humor, der Wärme und Zuversicht des 66-Jährigen. Er selbst habe sich "wegen des ständigen Zitterns" jahrelang nicht mehr in die Öffentlichkeit getraut und sich in ein Schneckenhaus zurückgezogen. Jetzt heißt sein Verein "Parkinson-Selbsthilfe Schneckenhaus". Und ab Juni kann jeder unter www.parkinsonweb.com eine freundlich lachende Schnecke herunterladen.
Sich nicht verstecken und zurückziehen, den Mut haben, die eigenen Handicaps zuzulassen und teilzuhaben am öffentlichen Leben - das ist für viele, die auf diesem Markt mit einem Informationsstand vertreten sind, der neue Weg. "Wir wollen gesehen werden", fordern selbstbewusst die Vertreter des Blindenbundes. Rund hundert Gruppen haben sich auf dem Römerberg und in den Römerhallen aufgestellt. Mehre tausend Besucher bummeln durch die Hallen, blättern in Broschüren, stellen Fragen. Von der Aids-Hilfe bis zur Zahnmedizinischen Patienteninitiative reicht der Bogen. Auf Schautafeln werden das menschliche Nerven- und das Lymphsystem dargestellt. Der Selbsthilfe-Markt als medizinischer Lehr- und Lernpfad. Nicht nur Patienten suchen nach Ansprechpartner, auch Therapeuten und Ärzte, erklärt Margit Schmalhofer von der Selbsthilfe-Kontaktstelle, die den Markt gemeinsam mit dem Stadtgesundheitsamt organisiert hat.
Harald Gaber wirbt für die Deutsche Herzstiftung: "Wir treffen uns an jedem ersten Dienstag im Monat. Kommen Sie einfach vorbei", rät er einem Besucher. Seit 16 Jahren leitet Gaber eine Selbsthilfegruppe für Herzpatienten. Denen rät er allerdings bei diesem schwül-heißen Wetter "tagsüber zuhause zu bleiben", alles Wichtige morgens und abends erledigen, auf Beschwerden achten und im Zweifelsfall zum Arzt gehen. Eine Warnung, die für diejenigen, die sich von Gaber her beraten lassen, allerdings zu spät kam.
Westfälische Nachrichten | Lokales | Münster Nachrichten
Münster, den 15. April 2008
Friedensnobelpreis für Ex-Boxer Ali?
Münster. Wichard Woyke hat neulich einen Brief an das Nobelpreiskomitee geschickt. Der Inhalt: Der Professor für Politikwissenschaft an der Universität Münster macht einen Vorschlag für die Vergabe des Friedensnobelpreises. Muhammad Ali, ehemaliger Box-Weltmeister und Vorkämpfer für Frieden und Völkerverständigung, soll die hohe Auszeichnung bekommen
Bild: Muhammad Ali wird mit dem Bambi ausgezeichnet
Woyke schickte den Brief auf Anregung der Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung im hessischen Florstadt-Staden. Weil Nobelvorschläge von Professoren oder Universitäten an das Komitee gerichtet werden müssen, bat ein ehemaliger Student, der wiederum Kontakt zu der Stiftung hat, Woyke um den Gefallen.
Bild: Prof. Wichard Woyke
Der hatte keinen Grund, sich zu verweigern: „Man kann ihn durchaus vorschlagen“, sagt Woyke über Muhammad Ali, der in seiner Zeit als aktiver Boxkämpfer auch als weltweit bekanntes Großmaul die Massen unterhielt. Muhammad Ali wurde zu Gefängnis und Geldstrafe verurteilt, weil er den Kriegsdienst in Vietnam verweigerte. Er kämpfte für die Rechte der Farbigen in den USA. Nachdem er 1975 Muslim wurde, trat er als Botschafter eines friedlichen Islam auf – vor allem nach den Terroranschlägen von 2001.
Sollte es mit dem Nobelpreis 2008 nicht klappen, muss der Vorschlag jedes Jahr wiederholt werden. Besonders zuversichtlich ist Wichard Woyke nicht: „Die Konkurrenz ist groß. Es wurden bereits etliche Hundert andere Personen vorgeschlagen.“
VON KARIN VÖLKER, MÜNSTER
Wetterauer Zeitung
Florstadt-Staden, den 15. April 2008
Muhammad Ali soll den Friedensnobelpreis erhalten
Die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung schlägt Muhammad Ali für den Friedensnobelpreis 2008 vor. Am 11. April, dem Welt-Parkinson-Tag gab Hermann Terweiden das bekannt.
Dank der Unterstützung durch Professor Wichard Woyke vom Institut für Politikwissenschaft an der Uni Münster wurde dem Nobelpreis-Komitee in Oslo Anfang ein entsprechender Antrag eingereicht.
Die hohe Auszeichnung soll das weltweite Friedensengagement des seit 1982 an der Parkinsonkrankeit leidenden Box-Champions würdigen. Die Annahmebestätigung des Vorschlages traf Ende März ein
Muhammad Ali habe schon als junger Sportler markante Friedenssignale Friedenssignale gesetzt, so habe er sich geweigert am Vienamkried teilzunehmen. Trotz forgeschrittener Parkinsonerkrankung habe er in Atlanta 1996 das olympische Feuer entzündet. Als Friedensbotschafter für UNICEF habe sich Muhammad Ali an Brennpunkten der Weilt eingesetzt, von Jugend an für Gleichberechtigun der Schwarzen und ihr Selbstwertgefühl gekämpft.
Hermann Terweiden und seine LEbensgefährtin Heide Cuntz haben Muhammad Ali und seine Frau Lonnie 2002 im sächsichen Riesa kennengelernt und sie erneut auf der Buchmesse in Frankfurt 2003. Die herzliche Offenheit der beiden und die Austrahlung von Ruhe, Stärke, Zuversicht und Humor habe die Parkinsonkranken jedes Mal sehr beeindruckt.
Mit der Parkinson-Intiitiative "Gemeinsam in eine friedliche Zukunft" möchten die Schneckenhäusler dem Antrag zusätzliches Gewicht verleihen. Sie erbitten die Mithilfe von Einzelpersonen und Gruppen aus der Selbsthilfearbeit, Kindergärten, Schulen, Jugendarbeit und Sport sowie Seniorenheimen. Das dazugehörige Bittschreiben an das Nobelpreis-Komitee kann über die Internetseite www.parkinsonweb.com abgerufen werden.
siehe auch www.wetterauer-zeitung.de
echo-muenster.de Das Online-Stadtmagazin
Münster, den 14. April 2008
Boxlegende für Friedensnobelpreis vorgeschlagen
[14.04.2008 | ECHO]
Anlässlich des zwölften Welt-Parkinson-Tages gab die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung aus dem hessischen Florstadt-Staden bekannt, dass sie Muhammad Ali für den Friedensnobelpreis 2008 vorgeschlagen hat.
Dank der Unterstützung von Prof. Dr. Wichard Woyke vom Institut für Politikwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster hat die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung dem Nobelpreis-Komitee in Oslo Anfang Februar einen entsprechenden Antrag eingereicht. Diese hohe Auszeichnung soll das weltweite Friedensengagement des seit 1982 an der Parkinsonkrankeit leidenden weltberühmten Boxers würdigen. Die Annahmebestätigung des Vorschlages traf Ende März ein
Bild: Die Boxlegende Muhammad Ali (M.) wurde jetzt mit tatkräftiger Hilfe aus der Uni für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.
siehe auch www.echo.muenster.de
Parkinson-Selbsthilfe Schneckenhaus e.V.
Entenfang 7, D-61197 Florstadt-Staden
Telefon: 06035/970306, FAX: 06035/970307
Internet: www.parkinsonweb.com
e-mail: parkinsonweb@t-online.de
Trägerverein von:
Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung, SCHNECKENHAUS + Patienten-Info-Center unter www.parkinsonweb.com
Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Hessen
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