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Friedensnobelpreis 2008

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PRESSE | Veröffentlichungen | Friedensnobelpreis 2008

(chronologisch geordnet)

Westfälische Nachrichten | Lokales | Münster Nachrichten

Münster, den 15. April 2008

Friedensnobelpreis für Ex-Boxer Ali?

Münster. Wichard Woyke hat neulich einen Brief an das Nobelpreiskomitee geschickt. Der Inhalt: Der Professor für Politikwissenschaft an der Universität Münster macht einen Vorschlag für die Vergabe des Friedensnobelpreises. Muhammad Ali, ehemaliger Box-Weltmeister und Vorkämpfer für Frieden und Völkerverständigung, soll die hohe Auszeichnung bekommen

Bild: Muhammad Ali wird mit dem Bambi ausgezeichnet

Woyke schickte den Brief auf Anregung der Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung im hessischen Florstadt-Staden. Weil Nobelvorschläge von Professoren oder Universitäten an das Komitee gerichtet werden müssen, bat ein ehemaliger Student, der wiederum Kontakt zu der Stiftung hat, Woyke um den Gefallen.

Bild: Prof. Wichard Woyke

Der hatte keinen Grund, sich zu verweigern: „Man kann ihn durchaus vorschlagen“, sagt Woyke über Muhammad Ali, der in seiner Zeit als aktiver Boxkämpfer auch als weltweit bekanntes Großmaul die Massen unterhielt. Muhammad Ali wurde zu Gefängnis und Geldstrafe verurteilt, weil er den Kriegsdienst in Vietnam verweigerte. Er kämpfte für die Rechte der Farbigen in den USA. Nachdem er 1975 Muslim wurde, trat er als Botschafter eines friedlichen Islam auf – vor allem nach den Terroranschlägen von 2001.

Sollte es mit dem Nobelpreis 2008 nicht klappen, muss der Vorschlag jedes Jahr wiederholt werden. Besonders zuversichtlich ist Wichard Woyke nicht: „Die Konkurrenz ist groß. Es wurden bereits etliche Hundert andere Personen vorgeschlagen.“

VON » KARIN VÖLKER, MÜNSTER

Wetterauer Zeitung

Florstadt-Staden, den 15. April 2008

Muhammad Ali soll den Friedensnobelpreis erhalten


Die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung schlägt Muhammad Ali für den Friedensnobelpreis 2008 vor. Am 11. April, dem Welt-Parkinson-Tag gab Hermann Terweiden das bekannt.

Dank der Unterstützung durch Professor Wichard Woyke vom Institut für Politikwissenschaft an der Uni Münster wurde dem Nobelpreis-Komitee in Oslo Anfang ein entsprechender Antrag eingereicht.

Die hohe Auszeichnung soll das weltweite Friedensengagement des seit 1982 an der Parkinsonkrankeit leidenden Box-Champions würdigen. Die Annahmebestätigung des Vorschlages traf Ende März ein

Muhammad Ali habe schon als junger Sportler markante Friedenssignale Friedenssignale gesetzt, so habe er sich geweigert am Vienamkried teilzunehmen. Trotz forgeschrittener Parkinsonerkrankung habe er in Atlanta 1996 das olympische Feuer entzündet. Als Friedensbotschafter für UNICEF habe sich Muhammad Ali an Brennpunkten der Weilt eingesetzt, von Jugend an für Gleichberechtigun der Schwarzen und ihr Selbstwertgefühl gekämpft.

Hermann Terweiden und seine LEbensgefährtin Heide Cuntz haben Muhammad Ali und seine Frau Lonnie 2002 im sächsichen Riesa kennengelernt und sie erneut auf der Buchmesse in Frankfurt 2003. Die herzliche Offenheit der beiden und die Austrahlung von Ruhe, Stärke, Zuversicht und Humor habe die Parkinsonkranken jedes Mal sehr beeindruckt.

Mit der Parkinson-Intiitiative "Gemeinsam in eine friedliche Zukunft" möchten die Schneckenhäusler dem Antrag zusätzliches Gewicht verleihen. Sie erbitten die Mithilfe von Einzelpersonen und Gruppen aus der Selbsthilfearbeit, Kindergärten, Schulen, Jugendarbeit und Sport sowie Seniorenheimen. Das dazugehörige Bittschreiben an das Nobelpreis-Komitee kann über die Internetseite www.parkinsonweb.com abgerufen werden.

siehe auch » www.wetterauer-zeitung.de

echo-muenster.de Das Online-Stadtmagazin

Münster, den 14. April 2008

Boxlegende für Friedensnobelpreis vorgeschlagen

[14.04.2008 | ECHO]
Anlässlich des zwölften Welt-Parkinson-Tages gab die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung aus dem hessischen Florstadt-Staden bekannt, dass sie Muhammad Ali für den Friedensnobelpreis 2008 vorgeschlagen hat.
Dank der Unterstützung von Prof. Dr. Wichard Woyke vom Institut für Politikwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster hat die Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung dem Nobelpreis-Komitee in Oslo Anfang Februar einen entsprechenden Antrag eingereicht. Diese hohe Auszeichnung soll das weltweite Friedensengagement des seit 1982 an der Parkinsonkrankeit leidenden weltberühmten Boxers würdigen. Die Annahmebestätigung des Vorschlages traf Ende März ein

Bild: Die Boxlegende Muhammad Ali (M.) wurde jetzt mit tatkräftiger Hilfe aus der Uni für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

siehe auch » www.echo.muenster.de

ABSENDERANGABEN DES TRÄGERVEREINES:

Parkinson-Selbsthilfe Schneckenhaus e.V.
Entenfang 7, D-61197 Florstadt-Staden
Telefon: 06035/970306, FAX: 06035/970307
Internet: www.parkinsonweb.com
e-mail: parkinsonweb@t-online.de

Trägerverein von:
Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung, SCHNECKENHAUS + Patienten-Info-Center unter www.parkinsonweb.com

Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Hessen

Unser Trägerverein ist als gemeinnützig anerkannt, so dass Spenden und Beiträge steuerlich absetzbar sind
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