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PATIENTEN-INFO-CENTER | Behandlungsmöglichkeiten | Entspannung |
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Atemübungen
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Bei Parkinsonkranken kann im Laufe der Erkrankungsjahre die Atmung in der Intensität nachlassen. Schleichender Sauerstoffmangel belastet vor allem Herz und Hirn! Atemübungen helfen Stress abzubauen, verbessern den Stoffwechsel, die Körperhaltung, beruhigen die Psyche und haben positiven Einfluß auf die Sprache. Eine langsame, tiefe und gezielte Atmung, führt im Körper zu einem entspannten Zustand. Das sogenannte parasympathische Nervensystem, das für Ruhe, Regeneration und Entspannung zuständig ist, übernimmt die Regie, während das sympathische Nervensystem, das für Erregung und Aktivität zuständig ist, sich zurücknimmt. Der Körper kann seine Selbstheilungskräfte stärker einsetzen. |
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Autogenes Training
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Das autogene Training kann meist in Gruppen von Psychologen, Arzten, anderen Fachkundigen oder auch im Selbststudium erlernt werden. Hierzu gibt es viele Bücher, die häufig zusätzlich mit einer Audiokassette oder CD ausgestattet sind. Der Übende nimmt zu Beginn des Trainings eine bequeme Haltung ein; häufig handelt es sich um eine sitzende Position. Er sitzt mit gesenktem, nach vorn gebeugtem Kopf, die Hände ruhen entspannt auf den Oberschenkeln (sog. „Droschkenkutscherhaltung“). Anfänger tun sich häufig leichter, im Liegen zu trainieren, prinzipiell kann aber in jeder Haltung trainiert werden, in der die Muskeln vollkommen entspannt werden können. Die Übungen bestehen aus kurzen formelhaften Vorstellungen die sich der Übende konzentriert mehrere Male im Geiste vorsagt. Dabei versucht er, sich diese Vorstellungen möglichst intensiv vor Augen zu führen. |
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Jin Shin Jyutsu
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(Jap. inshinjutsu, dt. „Mensch-Gott/Schöpfer-Kunst“ in etwa: „Die göttliche Heilkunst, die durch den mitfühlenden Menschen wirkt“) ist eine Heilmethode zur Harmonisierung der Lebensenergie (Qi), die sich auf ein jahrtausende altes überliefertes Wissen beruft. Jin Shin Jyutsu basiert wesentlich auf bewusster Atmung, einem Schichten- oder Tiefenmodell des menschlichen Seins und dem sanften Berühren („Strömen“) von 26 Energiezentren am Körper mit den Händen. Körperliche Blockaden der „Energieströme“ sollen gelöst werden, um den Organismus zur Selbstheilung zu führen. |
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Lachtherapie
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Die Lachtherapie in Gruppen führt zu eine spontane Möglichkeit der Auflockerung und Entspannung. Lachen ist im wahrsten Sinne des Wortes „gesund“. Es kommen schmerzlindernde und das Wohlgefühl fördernde Hormone zur Wirkung. Das Immunsystem wird gestärkt und die Atmung aktiviert. Vieles wird leichter und erträglicher. Die Lebensgeister kehren wieder und mit ihnen Freude und Optimismus. |
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Monokord
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Das Monokord ist ein mit Saiten bespanntes Instrument, auf das man sichl legen oder setzen kann. Man erhält oder gibt sich selbst tiefdurchdringende „Klangmassagen“ für Körper und Seele. Sehr wohltuend, beruhigend und entspannend. Aufgrund neuester Forschungsergebnisse sollen bestimmte Schwingungen im Obertonbereich in der Lage sein Nervenzellwachstum im Gehirn anzuregen... Die Klangmassage über das Monokord basiert auf Obertönen! |
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Progressive Muskelrelaxation
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Im Rahmen der progressiven Muskelrelaxation wird durch gezieltes Anspannen, Spannung halten und Entspannen einzelner Muskelgruppen eine allgemeine Entspannung erreicht. Wirkung und Anwendungsbereich ist ähnlich wie beim Autogenen Training. |
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Yoga
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Im Westen sind vom Yoga vor allem die Körperübungen (Asana) des Hatha-Yoga bekannt . Sie sollen Körper, Seele und Geist in Einklang bringen und werden oft mit Meditations- und Atemübungen (Pranayama) ergänzt. Ziel ist innere Gelassenheit, Achtsamkeit und Vitalität. Yogakurse werden unter anderem von Volkshochschulen und Krankenkassen zur Gesundheitsvorsorge angeboten. Yoga im eigentlichen Sinne ist eine ganzheitliche philosophisch-religiöse indische Lehre. |
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Wir bemühen uns als Parkinsonkranke um sachliche Information und Aufklärung! Wie beim "LOTTO" sind alle Angaben "ohne Gewähr"! Wichtigstes Ziel ist die Förderung von Eigenverantwortung und Fachkompetenz der Patienten! |
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Absenderangaben der Hilde-Ulrichs-Stiftung:
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Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung |
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