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PATIENTEN-INFO-CENTER | Behandlungsmöglichkeiten | Stammzellen


Unserer Meinung nach ist die Therapie mit Stammzellen beim Menschen zur Behandlung der Parkinsonkrankheit verfrüht und noch viel zu risikobehaftet. Wirtschaftliche Interessen der Anbieter, großer Leidensdruck der Betroffenen und die schlichte Vorstellung aller Beteiligten, die sehr komplexe Krankheit Parkinson sei mit aus dem Becken entnommenem Knochenmark, das im Reagenzglas künstlich zu dopaminproduzierendem Gewebe umfunktioniert wurde nach Rückführung in den Körper über das Rückenmark "nahtlos" in der Lage, die Funktion des zugrundegegangenen dopaminbildenden Gewebes im Gehirn zu übernehmen haben dazu geführt, daß bisher in Ländern, wo die Menschenrechte/-würde und entsprechende klinische Standards keine so große Rolle spielen solche Stammzellenbehandlungen an Menschen schon durchgeführt wurden. Seit Januar 2007 ist dies aufgrund einer Gesetzeslücke auch in Köln-Deutz im Xcell-Center möglich.

Nachfolgend einige Gründe gegen diese Therapieform, die unserer Meinung nach bisher nur im Tierversuch ihre Berechtigung hat:
- vielversprechende Ergebnisse bei Tierversuchen können nicht (alle) auf den Menschen übertragen werden, da Parkinson eine Krankheit ist, die nur bei Menschen vorkommt !
- es noch keine körper-/situationsangepasste Steuerung der künstlich zugeführten dopaminbildenden Zellen möglich
- durch Entnahme von Knochenmark und Rückführung ins Rückenmark besteht zusätzliches (Infektions)risiko
- es gibt keine seriösen Studien
- für die relativ teure Behandlung gibt es keine Erfolgsgarantie

Die folgende Warnung vor einer x-cell-Behandlung bei Multipler Sklerose gilt auch für Morbus Parkinson:
Warnung vor der Behandlung der Multiplen Sklerose


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