Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung

SCHNECKENHAUS, Begegnungs-, Beratungs-, Informations- und Wohnstätte | Florstadt-Staden | Die "Jahrhundertflut"

Gegen ca. 20.00 Uhr am Freitag, den 30. Mai 2008 begann im Florstädter Stadtteil Staden und ganz besonders im Entenfang nahe dem "Bach" der "Weltuntergang" ... wie sich später herausstellte auch in vielen anderen Ecken der Wetterau. Der Himmel verdunkelte sich extrem und sofort begann es ganz extrem zu regnen. Im Nu war das Kanalnetz überlastet, daß im Stadener Entenfang seinen tiefsten Punkt genau vor dem SCHNECKENHAUS hat. Das Wasser schoß förmlich aus den Gulli- und Kanalschächten und sorgte schon nach wenigen Minuten für einen immer größer werdenden See. Dieser nahm sehr schnell ungeahnte Ausmaße an und dessen Ufer erreichte in schneller Geschwindigkeit unser Haus und stieg und stieg. Die ersten Mülltonnen machten sich durch die Wassermassen selbstständig und es begann Wasser durch den unteren Spalt unserer breiten Eingangstür zu laufen. Von dort aus suchte es sich plätschernd die Kellertreppe hinunter den Weg zum tiefsten Punkt des Hauses, dem Aufzgsschacht!

weiterer Text folgt


Heide, eine Frau die mehr als einen "Mann steht" !


Erste "schneckenhafte" Reaktionen

Bild: Heide Cuntz, am Samstagmorgen, den 31.5.2008 um ca. 2.00 Uhr erschöpft und leer.

Zu Beginn des Infernos hat Heide zusammen mit den weiteren starken Entenfänger-Frauen Carmen, Manuela + Frau Wickel sowie Jürgen (Bongarz) ihren "Mann gestanden". Gemeinsam mit einer riesigen im SCHNECKENHAUS noch nie gesehenen ortsansäßigen Helferschaar sowie später Hilfe der total überlasteten Stadener Feuerwehr hat sie Aufzugsschacht, Kellerrräume und Multirraum so einigermaßen vom "sichtbaren" Wasser befreit ...

während dessen ich, Hermann Terweiden, normalerweise kampferprobt, ab dem Moment blockierte und resignierte, als unablässig Wasser kaskadenförmig und laut plätschernd unaufhaltsam vom Eingang und Multifunktionsraum her die Kellertreppe hinablief und anfänglich weder Hilfe von Nachbarn noch Feuerwehr zu erwarten war. Völlig ruhig und klar sagte ich Heide, durch dieses Ereigniss ist der Anstoß gekommen, endlich mit dem jahrenlangen Versuch aufzuhören, mit eigenem Vorangehen die Lebens- und Wohnbedingungen zu verbessern und endlich mit einem Privatleben zu beginnen ...


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