Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung |
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SCHNECKENHAUS, Begegnungs-, Beratungs-, Informations- und Wohnstätte | Rundgang | Vorwort |
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AUSSENANSICHTEN ... |
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Das Anwesen Entenfang 7 im historischen Kern des Stadtteils Staden von Florstadt entsprach so wie wir es im September 1994 erwarben nicht den Richtlinien des Denkmalschutzes. Trotzdem mussten wir uns beim geplanten Um- und Neubau kosten- und zeitintensiv daran halten! |
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Das Schneckenhaus ist nach intensivem Aus-, Um- und Neubau in den Jahren 1998/99 jetzt ebenerdig zu erreichen. Es besteht aus 6 behindertengerecht ausgestatteten Wohnappartments, jeweils mit Mini-Küche und Duschbad. Außerdem verfügt das Modellprojekt über einen eigenen Fahrstuhl und Gemeinschaftsräume einschließlich eines großen Multifunktionsraumes. |
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Enger, unebener, dunkler, alter Hausflur an dessen Ende eine schmale Holztreppe in den 1. Stock führte |
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... der verbreiterte helle neue Hausflur gibt nicht nur mit massiven Metallhandläufen halt, auch der Fußboden mit Schachbrettmuster als "optische Gehilfe" kann Menschen mit unsicherem Gang mehr Sicherheit geben. |
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ein grober Einblick in den noch von Hand "befeuerten" Badekomfort in früheren Zeiten ... |
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Dieser Raum hatte ein Tür zum schmalen Gang und eine zweite Tür zur Küche. Da Parkinsonkranke "keine Zeit" haben mauerte Hermann T. noch vor Abschluß des Kaufvertrages die Tür zur Küche zu und begann mit ersten Renovierungsarbeiten... |
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Das Zimmer in dem im September 1994 alles begann wurde als letzter Raum im (alten) Wohnhaus erst im Jahr 2003 "runderneuert". Damit waren ENDLICH alle wichtigen Um-, Aus- und Neubaumaßnahmen abgeschlossen! |
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so sah der größte Raum im Hochparterre des Wohnhauses bei Übernahme 1994 aus. Er wurde in den ersten Jahren als Eß-, Wohn- und Veranstaltungsraum genutzt. Im Beisein von Parkinsonkranken aus ganz Deutschland fand in diesem Raum die erste "öffentliche Begutachtung" eines Schwerstpflegefalles in Deutschland statt. Die Vertreterinnen vom medizinischen Dienst, eine Ärztin und eine Pflegekraft, stellten bei einer Nachbegutachtung von Hilde Ulrichs am Buß- und Bettag 1995, der erstmals von der Politik als Feiertag für die Finanzierung der Pflegeversicherung geopfert wurde, "ohne wenn und aber" die damals höchste Pflegestufe III fest! Da die Nachbegutachtung genau an diesem damals vieldiskutierten und vor allem von Gewerkschaften und Kirchen umkämpften Tag stattfand, sind nicht nur Pressevertreter unserer Einladung gefolgt ... es kamen auch Vertreter von Rundfunk und Fernsehen. Diese erste größere Schneckenhaus-Öffentlichkeitsaktion hatte positive Auswirkungen bis in die Fachausschüsse in Bonn! |
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seit 1999 ist das Eßzimmer mit einer Eckbank und einem besonders grossen Tisch ausgestattet und Bildern, meist von Parkinsonkranken verschönert. Dieser wurde von 1999 - 2003 als gemeinsamer Eßraum für die sechs parkinsonkranken SCHNECKENHAUS-Bewohner genutzt ... bis heute hat dieser Raum schon viele Gäste "gesehen", so auch den weitgereisten John Coleman aus Australien "umrahmt" von Heide Cuntz und Michael Kelly aus Frankfurt. |
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Bei der offiziellen Einweihungsfeier im Dezember 1994 ist viel los in der Küche, die noch mit Ofenrohren an der Decke "dekoriert" und mit einem Brennofen, der als Etagenheizung dient, sehr beengt ist! |
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Hilde Ulrichs "umringt" von den jungen Helfern Bo und Oli in der im "ständigen" Umbau befindlichen Küche im Jahr 1995. |
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ENDLICH nach vielen Jahren der Improvistaion kann Heide Cuntz im Jahr 2000 die neue "rollstuhlgerechte" Küche vorführen ... unterfahrbare Cerankochfelder |
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... der Backofen auf "Augenhöhe" |
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... über den ausziehbaren Aptohekerschrank alles leicht erreichbar |
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... und am unterfahrbaren Außziehtisch kann dann sogar "platzsparend" gegessen werden ! |
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Jetzt macht das Kochen nicht nur "Gehandikapten" richtig Spaß ... davon überzeugte sich Heiko Cuntz zusammen mit Schülern bei einem "sportlichen" Wochenende. |
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1. Schneckenhaus-Büro Anfang 2005 ... noch nicht beheizbar und nur über eine schmale steile gewendelte Treppe erreichbar. Von Anfang an hatte Initiator Hermann Terweiden Bilder vom fertigen Pionierprojekt im Kopf und versuchte auch seine Gesprächspartner davon zu begeistern .... |
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... wie der Blick aus der gleichen Perspektive fünf Jahre später zeigt ... muss man manchmal nur fest daran glauben und sich durch nichts entmutigen lassen. Zu sehen ist jetzt ein helles freundliches kleines Wohnappartement mit einem Schrank mit "rollstuhlgerechten" Schiebetüren und dem Eingang zum Bad. Alle wichtigen Laufwege sind mit massiven Geländern und Haltegriffen abgesichert! |
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... und dieses schöne Dachappartement ist daraus entstanden ! |
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Das Schachbrettmuster als "optische Gehilfe" ist wie von Hermann T. 1998 bei der Einweihung der Waschküche im Keller vorausgesagt, wie eine glänzende Spur vom Keller- bis zum Dachgeschoß sichtbar. Den Handwerkern gelang der gewünschte gemusterte Korkfußboden in der Dachgeschosswohnung erst im zweiten Versuch! |
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Blick hinter das große Scheunentor in Richtung heute noch existierendes Wohnhaus |
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Blick hinter die abgerissene Scheune vom Wohnhaus aus. |
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über diese Möglichkeit freuen sich Anna & Peter Sch. aus Dortmund bei einem Seminarbesuch 2003. Als 2002 drei Schneckenhaus-Bewohner als Rollstuhlfahrer auf den Aufzug angewiesen waren, wurde er in diesem Jahr 10.000 Mal benutzt !!! |
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Heide Cuntz mit Stephan Weißmeier bei Gehversuchen im hellen mit Geländern abgesicherten Treppenhaus. |
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Heide Cuntz wartet am schön dekorierten Tisch auf Gäste |
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Informationsbesuch von der Regionalgruppe der Deutschen Parkinsonvereinigung aus Kelkheim im Sommer 2004 |
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Fachvortrag von Frau Dr. Ulm aus Kassel vor der SCHNECKENHAUS-Regionalgruppe im Dezember 2004 |
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Gruppenfoto am SCHNECKENHAUS-Trainingsgerät SRT-medical (ZEPTOR) zur Verbesserung der Standfestigkeit und des Gleichgewichtes im Jahr 2003 |
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ZILGREI-Gymnastikübungen im Jahr 2004 |
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Lachtherapie im SCHNECKENHAUS im Jahr 2003 |
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Absenderangaben der Hilde-Ulrichs-Stiftung:
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Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung |
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