Parkinson-Selbsthilfe Schneckenhaus e.V. | Vereins-Info |SCHNECKENPOST Nr. 5 | April 2008
Mitgliederversammlung
Am 12. Dezember 2007 trafen sich 14 Vereinsmitglieder im SCHNECKENHAUS zur Jahreshauptversammlung unseres gemeinnützigen Trägervereines. Kassenprüfer Werner Zengerling bescheinigte eine korrekte Kassenführung für das Jahr 2006. Kassierer Roland Bunzenthal gab einen Überblick über die Finanzlage 2007. Das SCHNECKENHAUS erhielt eine neue Heizöl-Tankanlage, die durch Auflage der Behörde notwendig wurde. Trotzdem konnte das Gesamtjahr mit einem leichten Einnnahmeüberschuss abgeschlossen werden. Ausserdem gab es noch Sicherheitsrücklagen aus den Vorjahren. Zur Reduzierung der monatlichen Belastungen wurde erstmals eine aussergwöhnliche Teiltilgung eines Bankdarlehens aus der Bauphase beschlossen. Desweiteren wurden Möglichkeiten besprochen, die Einnahmesituation zu verbessern, z.B. eine aktivere Mitgliederwerbung, Bußgeldbeschaffung. Gisela Steinert machte eine konkrete Hilfszu-sage. Sie möchte anlässlich ihres 5. Sulzbacher Info- und Aktionstages am 28.8.2008 ein Benefizkonzert zu Gunsten der Parkinson-Selbsthilfe Schneckenhaus e.V. durchführen.
Bild: Zum Abschluss der Mitgliederversammlung lassen die Teilnehmer Vorstandsmitglied Gisela Steinert aus Sulzbach (rechts) „hochleben“ da sie für ihren engagierten Einsatz in der Patientenselbsthilfe mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet wird.
Aktuallisierte und modernisierte Homepage: www.parkinsonweb.com
Seit 1996 habe ich (Hermann T.) als Parkinsonkranker damit begonnen, das Internet mit der vereinseigenen Seite www.parkinsonweb.com als Informationsplattform für die Krankheit Morbus Parkinson und unsere Selbsthilfeaktivitäten zu nutzen. Seitdem wurden Informationen in Wort, Bild und Steuerrungssoftware von rund 100 MB (= 100.000.000 Byte) zusammengetragen – was dem Informationsgehalt von 50.000 vollgeschriebenen DIN A4-Seiten entspricht! Es wurde immer zeitaufwendiger, diese große Datenflut mit veralteten Software-Werkzeugen zu bewältigen und aktuell zu halten. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, unser vor allem aus technischen Gründen in „die Jahre gekommenes“ Internetangebot grundlegend zu erneuern. Nach einem, die Parkinsonsymptome fördernden Kraftakt, mit kurzer Einarbeitungszeit in die neue Software und umfangreichen Anpassungsarbeiten ist das SCHNECKENHAUS seit 22. Februar 2008 um 14.00 Uhr mit neuer Internetseite im Netz. Von nun an hat un sere Homepage ein aktuallisiertes, übersichtlicheres und kommunikationsfreudigeres Erschei-nungsbild, auch wenn ich noch nicht alle nutzerfreundlichen Möglichkeiten der modernen Software ausschöpfen konnte. Jetzt ist z. B. eine Text-Suchfunktion über den gesamten Inhalt und ein einfaches Ausdrucken von Seiten und Kapiteln möglich. Über ein automatisch erstelltes Inhaltsverzeichnis (Sitemap) kann man direkt Kapitel und Unterkapitel erreichen. Der moderne Seitenaufbau mit einer zusätzlichen Kontextspalte auf der rechten Bildschirmseite für wichtige Kapitelhinweise ist nun auch auf dem Handy gut darstellbar. Ab sofort ist unser Internetangebot wahlweise auch barrierefrei als reine Textversion abrufbar und so auch für Menschen mit anderen wie z.B. Sehbehinderungen besser nutzbar, da der Text vorgelesen werden kann.
Bitte habt Verständnis dafür, dass die in über 11 Jahren Internetpräsenz angehäufte Datenmenge noch nicht komplett in neuer Form und aktualisiert präsentiert wird. Ich versuche in den nächsten Monaten nach und nach den alten Informationsstand wieder zu erreichen.
Wenn möglich, bin ich gerne bereit, bestimmte Themen, Kapitel, Unterkapitel auf Wunsch vorzuziehen !
2. Versuch Muhammad Ali mit dem Friedensnobelpreis 2008 auszeichnen zu lassen
Die Ghandi-Stiftung in Los Angeles hatte 2007 Muhammad Ali für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Leider etwas spät erfahren, versuchten wir, dies mit einer SCHNECKENHAUS-Öffentlichkeitsaktion zu unterstützten. Dankenswerterweise beteiligten sich vor allem viele Mitbetroffene daran. Da Parkinsonkranke nicht so schnell aufgeben, wollen wir es in diesem Jahr mit einer eigenen PARKINSON-Initiative nochmals versuchen. Im Namen unserer Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung haben wir über Prof. Dr. Wichard Woyke, vom Institut für Politikwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster Muhammad Ali beim Nobelpreis-Komitee in Oslo für die diesjährige Auszeichnung vorgeschlagen. Dieser Weg um sicher zu gehen, dass unser Antrag aus formalen Gründen angenommen wird, da z.B. nur bestimmte Personen wie Politikwissenschaftler bzw. Institutionen wie Regierungen ein Vorschlagsrecht haben. Nachdem vom Büro des Nobelpreiskomitees seit Anfang März eine schriftliche Bestätigung unseres Antrages vorliegt, können alle Parkinsonkranken, Angehörigen und Interessierten mithelfen, dass Muhammad Ali unter 197 Bewerbern für den Friedensnobelpreis 2008 ausgewählt wird! Wir verwenden das Bittschreiben vom letzten Jahr an das Osloer Nobelpreiskomitee unter dem Motto “PARKINSON-Initiatiive: ‘Gemeinsam in eine friedliche Zukunft’. Wir bitten um Vervielfältigung und Weiterverbreitung an andere Parkinsonkranke, deren Angehörige, Selbsthilfegruppen, Schulen, Kindergärten und andere. Das Bittschreiben kann direkt mit eigener Adresse nach Oslo (0,70 € Porto) oder über uns, an das Nobelpreiskomitee weitergeleitet werden.
Unsere Öffentliichkeitsaktion Friedensnobelpreis für MUHAMMAD ALI startet offiziell am diesjährigen Welt-Parkinson-Tag am 11. April auch über die Medien. Hierdurch haben wir alle eine gute Möglichkeit über die neurologische Krankheit Morbus Parkinson aufzuklären, unsere Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung bekannter zu machen und für die Hilfe beim Erhalt und Schuldenabbau unseres Pionierprojektes SCHNECKENHAUSES zu werben.
Bild: Startschuss zu dieser Öffentlichkeitskampagne gaben Parkinsonkranke aus Amerika im SCHNECKENHAUS am 29.1.2008
Weitere Informationen, u.a. Download-Möglichkeit des Bittschreibens s. unter: » Friedensnobelpreis 2008 und » Muhammad Ali
Körperentgiftung, Magen-Darm-Regulation + Leberentlastung
Zur Verbesserung der Nährstoffaufnahme, der Verdauung sowie auch der Medikamentenwirkung, empfiehlt es sich, zumindest von Zeit zu Zeit, eine Entgiftung bzw. Stärkung zentraler Körperorgane wie Leber, Magen und Darm vorzunehmen.
Anfang Januar 2008 besuchte uns überraschend Herr Woge von der Fa. Froximun AG, Seine Frau, die an MS erkrankt ist und ihr Befinden verbessern konnte, war auf unsere Selbsthilfeaktivitäten im Internet aufmerksam geworden.
Die Froximun AG stellt u.a. aus dem Vulkangestein Klinoptilolith nach einem besonderen Verfahren, das Medizinprodukt Froximun®-Cama her. Das Mineral fand bisher vor allem im Fitness-/Sportbereich Anwendung. Da die pulverisierten Siliziumverbindungen eine große Oberfläche haben, eignen sie sich nach Aussage gut zur Bindung und dem Abtransport von Schadstoffen und Abbauprodukten im Magen-/Darmbereich. Dabei werden verschiedene Giftstoffe wie über einen Schwamm aufgesogen, gelangen so nicht in den Blutkreislauf sondern werden mit dem Stuhlgang ausgeschieden. Die körpereigenen Entgif-tungsorgane werden dadurch entlastet. Der Organismus und das Immunsystem können so gestärkt werden. Dies fördert Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit.
Herr Woge berichtete uns, es sei wissenschaftlich bekannt, dass man mit einer Chelat-Therapie (Froximun®-Cama ist ein Chelat), die Nerven gegen neurodegenerative (nervenzerstörende) Einflüsse, wie sie z.B. bei neurologischen Erkrankungen auftreten, schützen kann. Im Mai 2007 wurden von anerkannten amerikanischen Wissenschaftlern, die auf diesem Forschungsgebiet arbeiten, vielversprechende Studienergebnisse in der Zeitschrift NEUROSCIENCE veröffentlicht. Im Tierversuch konnte bestätigt werden, dass mit Froximun® behandelte Mäuse, die zu Experimentierzwecken ASL-krank (Amyotrophe Lateralsklerose) gemacht wurden, signifikant (keine zufälligen Ergebnisse) u.a. deutliche Verbesserungen der Beweg-lichkeit gegenüber nichtbehandelten Tieren zeigten. Positive Rückmeldungen von einigen Parkinsonkranken und einem Alzheimer-Patienten, die Froximun®-Produkte aus anderen Gründen eingenommen hatten, veranlassten Herrn Woge schliesslich mit uns Kontakt aufzunehmen. Bei den oben genannten kam es nach längerer Einnahme von Froximun®-Cama (mindestens 3 bis 4 Monate) neben den bereits erwähnten positiven allgemeinen Effekten zu Verbesserungen der Krankheitssymptomatik.
Seit 6. Januar nehme ich (Hermann T.) regelmässig morgens, mittags und vor dem zu Bett gehen jeweils 3 Kapseln Froximun®-Cama ein. Es ist wichtig, zusätzlich viel zu trinken, am besten Wasser!
Weitere Informationen unter:
» www.froximun.de
● Nexalin®-Therapie
Diese neue Therapieform aus den USA, die ihren Ursprung in der Sowjetunion hat, kann vor allem Menschen mit chronischen Schmerzen sowie psychischen Beschwerden, wie Ängsten, Depressionen und Schlafstörungen ohne die lästigen Nebenwirkungen von Spritzen und Medikamenten helfen. Doppelblindstudien und Erfahrungsberichte von Anwendern weisen aus, das es bei rd. 75 % der Patienten zu Besserungen oder gar Beschwerdefreiheit kommt. Mit der Nexalin-Therapie wird das Gehirn in bestimmten Frequenzbereichen elektrisch stimuliert. Dadurch soll u.a. die Ausschüttung von Nervenbotenstoffen angeregt werden. Die Behandlung ist schmerzfrei, nicht invasiv und findet im Liegen statt. Es werden drei speziell für diese Behandlung entwickelte und patentierte Elektro-Pads jeweils an der Stirn und hinter den Ohren angebracht, um ein optimales und effizientes Therapieergebnis zu erzielen. Je nach Beschwerdeart und –umfang umfasst die Nexalin-Therapie 7 bis 10 in besonders schweren Fällen 15 Therapiesitzungen von jeweils 40-minütiger Dauer an aufeinanderfolgenden Wochentagen. Therapeutische ganzheitliche Beglei-tung kommt hinzu. Die Wirkungsintensität und -dauer ist von Patient zu Patient verschieden. Daher werden in größeren Abständen einzelne Nexalin-Sitzungen zur Stabilisierung empfohlen.
Da auch schon einige Parkinsonkranke positiv auf die Nexalin-Behandlung ansprachen, nahm die Heilpraktikerin für Psychotherapie, Gabriele Arens-Wiegand, die medizinische Leiterin des ersten Nexalin-Therapiezentrums in Deutschland in Bad Nauheim Kontakt mit uns auf, um mir, ihrem ehemaligen Arbeitskollegen und anderen Parkinsonkranken zu helfen. Vor der Eröffnung des Therapiezentrums Ende Oktober 2007 hatten wir zusammen mit Michael Kelly, dem Vorsitzenden unserer Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung ein Informationsgespräch mit dem Erfinder der Methode, Dr. Yakow Katznelson aus Amerika und den Betreibern des Zentrums. Die bisherigen vielversprechenden Studienergebnisse wurden vorgetragen und diskutiert.
Anwesend war auch der Parkinsonkranke Mike McCarthy. Er war zur 14-tägigen Behandlung aus Amerika eingeflogen. Mike ist zu Hause ein bekannter Landschaftsmaler. Er litt unter Depressionen und Ängsten, Beweglichkeits- und Schmerzproblemen im Schulterbereich sowie Zittern der rechten Hand. Dies hinderte ihn an der Ausübung seines geliebten Berufes. Uns wurde angeboten, Mike’s Behandlungsweg zu verfolgen …
Schon in der 1. Behandlungswoche verbesserte sich bei Mike das Zittern und die depressive Grundstimmung ließ nach. Ermutigt, auch von dem positiven Umfeld, begann er wieder mit dem für ihn so wichtigen Malen! Nachfolgende Telefonkontakte von Michael K. mit Mike in Amerika bestätigten sein besseres Wohlbefinden. Er berichtete auch, dass er wieder besser riechen könne.
Bild: Mike McCarthy (rechts) aus Amerika zusammen mit Gabriele Arens-Wiegand und Ray Pizinger vom Nexalin-Therapiezentrum, Bad Nauheim
Dieser zum Teil miterlebte positive Praxistest einer Nexalin-Behandlung bei Parkinson überzeugte uns nicht ganz. Mike war zum einen erst seit rd. einem Jahr erkrankt, hatte noch nicht so ausgeprägte sichtbare Krankheitssymptome und litt besonders unter psychischen Beschwerden. Durch die engagierte psychotherapeutische Begleitung von Frau Arens-Wiegand, noch verstärkt durch ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm mit deren Familie, kam der Amerika-Gast Mike in den Genuss besonderer Zuwendung und Gastfreundschaft! Wir hatten den Eindruck, dass er erst in Deutschland gelernt hat, besser mit seiner Krankheit umzugehen!
Neugierig geworden, nahmen wir das Angebot der Nexalin-Vertreter für einen Praxistest zu Sonderkonditionen an. Vom 14.1.-25.1.2008 gingen Michael K., Heide C. und Hermann T. zehnmal zur Nexalin-Therapie.
Um uns selbst ein „objektiveres“ Bild möglicher Verbesserungen zu machen, besorgte Michael K. verschiedene bei Neurologen übliche Fragebogen zur Bewertung des Krankheitsstandes bei Patienten. Michael und ich testeten uns gegenseitig vor und nach der Nexalin-Behandlung.
Michael K. (63 Jahre), der seit über 12 Jahren an Parkinson erkrankt ist, verspürte während und nach der Nexalin-Behandlung keine Veränderung seiner Rigor-Beschwerden (Versteifungen). Seine Schmerzen im Schulterbereich, die wohl Folge eines Sturzes waren, liessen nicht nach. Er nahm inzwischen seinen geplanten Operationstermin war.
Heide C. (67 Jahre) hat seit gut 12 Jahren Unsicherheiten beim Gehen/ Stehen, eine eingeschränkte Feinmotorik, nächtliche Krampfattacken in Beinen und Füssen sowie vermehrt inneres Zittern verbunden mit Unruhe und Depression. Wegen ihren morgendlichen Anlaufschwierigkeiten war der tägliche Stress, uns beide um 9.00 Uhr ausgehfertig zu haben, sehr belastend. Trotzdem fühlte sie sich nach der Nexalin-Behandlung im Ganzen etwas wohler.
Nach nun über 40 Jahren Erfahrung mit Parkinsonsymptomen und mehr als 15 Jahren Medikamenteneinnahme, machen mir, Hermann T. (58 Jahre) neben Stand-/Laufproblemen, Zittern in Händen und Verkrampfungen in Oberkörper und Füssen zunehmend Angst und Depression zu schaffen. Dies alles wird durch Wirkungsschwan-kungen der Medikamente noch zusätzlich „angeheizt“. Während und nach der Nexalin-Behandlung kam es zu einer spürbaren Verbesserung meiner psychischen Schwierigkeiten und einer leichten Abschwächung meiner Zitterei.
14 Tage nach der Behandlung hat eine heftige Magen-/Darminfektion mich kräftig „durcheinandergewirbelt“ und die Verbesserungen wieder abgeschwächt.
Foto: Traugott Arens
Bild: Hermann Terweiden bei der Nexalin-Behandlung
Zu Anfang unserer 2. Nexalin-Woche lernten wir 4 weitere Parkinsonkranke kennen, die eigens zur Behandlung aus Amerika nach Deutschland eingereist waren. Bill (74 Jahre | 8 Jahre Parkinson), Paul (71 Jahre | 7 Jahre P.), Rick (53 Jahre | 7 Jahre P.) und Randy (56 Jahre | 10 Jahre P.). Wir verbrachten viel Zeit miteinander in Bad Nauheim, erlebten interessante Stunden im SCHNECKENHAUS und abends einen frohen Ausklang in dem benachbarten Restaurant Schloss Ysenburg.
Der am Anfang sehr depressiv wirkende Landwirt Bill, fand gut sichtbar während der Zeit in Bad Nauheim seinen Humor und die Lebensfreude wieder. Auch bewegte er sich immer häufiger ohne Rollstuhl und Gehhilfe fort.
Bei Immobilienmakler Paul, der keine Parkinsonmedikamente einnimmt, stand die extreme Verlangsamung seiner Bewegungen im Vordergrund. Auch bei ihm zeigte sich im Laufe der Behandlungszeit eine Verbesserung seines Allgemeinbefindens.
Unternehmer Rick berichtete über wesentliche Verbesserungen seiner Ängste und Depressionen; auch Krämpfe und Zittern machten ihm nicht mehr so stark zu schaffen.
Bei dem stark überbewegten Randy waren keine Verbesserungen zu erkennen. Er schien sich auch mit allerlei zusätzlichen Aktivitäten, wie Befragungen und Videoaufnahmen der anderen Teilnehmer, selbst ständig unter Druck zu setzen. Trotz allem erlebten wir ihn meistens in guter Grundstimmung. Randy hat seine Erfahrungen auf der eigenen Webseite: » www.parkinsonsrebels.org festgehalten.
Leider sind die Kosten für die Nexalin-Behandlung recht hoch. Für die 7-tägige Behandlung betragen sie 2.950,-- €, für die 10-tägige (bei Parkinson empfohlen) 3.600,-- €. Die Fa. Nexalin bemüht sich um die Anerkennung der Therapie bei den Krankenkassen.
Weitere Informationen unter;
NEXALIN Therapiezentrum am Park,
Küchlerstr. 1, 61231 Bad Nauheim,
Telefon: 06032/92 55 04 0
e-mail: info@nexalin.eu
Internet: » www.nexalin.eu
● „Metabolic Typing“ ein Weg zur besseren Ernährung
Mit spezieller Ernährung kann man neurologische Krankheiten wie Parkinson nicht heilen. Ernährungsumstellungen können aber eine gute Chance sein, nicht nur das Allgemeinbefinden, sonderen auch Krankheitssymptome (erheblich) zu verbessern. Die Umstellung der Ernährungsweise sollte auf den einzelnen Menschen zugeschnitten sein, den Nährstoffbedarf des Körpers abdecken und Schritt für Schritt erfolgen.
Mit der MetabolicTyping-Methode wird eine typgerechte Ernährung angestrebt. Sie soll die körperliche Gesundheit erhalten, eventuell Übergewicht abbauen sowie Verschlackung und Übersäuerung vermeiden helfen. Auch chronisch Kranke können von dieser Methode profitieren da Vitalität und Leistungsfähigkeit gefördert werden.
Ein für diese Methode ausgebildeter Ernährungsberater erstellt mittels eines speziellen patentierten Messgerätes eine Verträglichkeits-Analyse. Daraus lässt sich die Zugehörigkeit zu einzelnen Stoffwechsel- und Drüsentypen ableiten. Basierend auf diesen Ergebnissen erfolgt eine individuelle Ernährungsberatung mit Empfehlungen für die Anteile von Kohlenhydraten, Fett und Eiweiß pro Mahlzeit. Hierzu erhält die Testperson zum Preis von 120,-- € Informationen über Metabolic Typing, den Ausdruck der Ergebnisse, eine Liste mit Lebensmitteln, die zu bevorzugen und zu meiden sind sowie Unterlagen mit Menüvorschlägen. Falls gewünscht, gehört eine Beratung über Mikro-Nährmittel (wie Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe) dazu.
Wir lernten am 16. Januar 2008 im Nexalin-Therapiezentrum in Bad Nauheim den Ernährungsberater und Heilpraktiker Rolf Krieger aus Idar-Oberstein kennen. Er informierte uns über gesunde Ernährung im Allgemeinen und die personenbezogenen Möglichkeiten von Metabolic Typing. Wir liessen uns testen. Seitdem versuchen wir die uns gegebenen speziellen Ernährungsempfehlungen im Alltag umzusetzen.
Bild: Rolf Krieger (rechts) testet den Ernährungsstatus bei Hermann Terweiden
Weitere Informationen unter:
Fa. HORSIAN GMBH
Kurfürstenstraße 111
46399 Bocholt
Telefon: 0281/3002872
e-mail: info@horisan.de
Internet: » www.horisan.de
● NDL-Bringhausen, vegetarisches Gäste- und Seminarhaus am Edersee
In dem Gästehaus für Einzelpersonen und Gruppen kann man sich in ruhiger und erholsamer Atmosphäre am Rande des Nationalparks "Kellerwald-Edersee" gut erholen und fortbilden. Dazu gehört eine ausgewogene vegetarische Vollwertkost mit Produkten aus zum Teil eigener Herstellung und Anbau. Seit 2008 ist das Haus anerkanntes Biohotel. Finnische Sauna mit Warmluftbad und Kräuter-Dampfbad bieten Möglichkeiten der Entspannung. Fortbildungs- und Seminarangebote geben Anleitungen zur Gesundheitspflege, Ernährung und bewusster Lebensweise.
Wir nutzten die angebotenen Regenerationstage vom 24.2.-28.2.2008 zum Kennenlernen des Hauses und können es empfehlen.
Weitere Informationen unter:
NDL-Bringhausen
Kurstraße 4
34549 Edertal-Bringhausen
Telefon: 05623/94 94 0
Internet: » www.ndl-bringhausen.de
● „TouchLife®“ … eine entspannende und belebende Massageform
TouchLife nach Leder & von Kalckreuth ist ein ganzheitliches Massage-Behandlungskonzept. Es hat sich in den vergangenen 20 Jahren fest im Angebot alternativer Massage- und Präventionsmethoden nicht nur in Deutschland etabliert. Sowohl klassische Massagetechniken, lockernde Bewegungsgriffe, die Wahrnehmungsschulung für das subtile Körper-Energiesystem als auch bewusste Atmung sind integrale Bestandteile von TouchLife. Ziel der Behandlung ist u.a. eine tiefe Entspannung und die Vermittlung eines guten Körpergefühls. Eine vollständige TouchLife-Behandlung dauert üblicherweise eineinhalb Stunden: 60 Minuten für Massage und etwa 30 Minuten für Gespräch und Nachruhe. Die Kosten einer 90-Minuten-Behandlung liegen zwischen 40 und 75 € und werden normalerweise von den Krankenkassen nicht erstattet.
Im Gästehaus NDL-Bringhausen fand während unserer Aufenthaltszeit ein Ausbildungskurs für TouchLife-Lehrer statt. Nach einem Tag, an dem ich mich sehr gehunsicher und zittrig fühlte, kam ich in den Genuss meiner ersten Touch-Life-Behandlung. Waltraut Thiesen aus Lübeck, die erst vor rd. einem Jahr stressbedingt von Lehramt auf TouchLife „umgeschult“ hat, sorgte dafür, dass ich nach einer Stunde ruhig, locker und leicht „davonschwebte“. Nach meiner Erfahrung bietet diese Massageform gute Möglichkeiten zur Entspannung und verhilft zu besserer Atmung und Verdauung.
Weitere Informationen unter:
Internet: » www.touchlife.de
● Monatliche Regionaltreffen im SCHNECKENHAUS
Jeweils am 1. Mittwoch im Monat bieten wir ein Treffen für Parkinsonkranke und Angehörige aus der Region an. Dies wird gerne zum Erfahrungsaustausch und zur Information wahrgenommen.
Claus Krogmann aus Florstadt, stellte die Feldenkrais-Methode vor, die er in der Gruppe aber auch privat anbietet. Diese Methode verhilft zum Erkennen und Aufgeben überflüssiger Anspannung, dadurch zu verbesserter Körperwahrnehmung und Selbstorganisation.
Die Logopädin, Mareike Heuser aus Büdingen hat viele Jahre in einer neurologischen Klinik auch mit Parkinsonkranken gearbeitet. Sie hat jetzt eine eigene Praxis mit einem reichhaltigen Angebot. Frau Heuser hielt uns einen fundierten Einführungsvor-trag. Die Wichtigkeit von Sprache und Sprechwerkzeugen, erfordere bei Parkinsonkranken frühzeitige fachliche Begleitung, u.a. zur Erlernung hilfreicher Übungen für zu Hause. Die Behandlung wird von den Kassen übernommen, muss aber von den Patienten oft eingefordert werden.
Im April erzählt eine Parkinsonkranke von ihrer Kur und gibt erlernte hilfreiche Übungen praktisch weiter.
Im Mai geht es um die Themen Wasser und Trinken. Ein Her- und Zusteller wird uns über levitiertes Wasser (quell-wasserähnlich) informieren, dass eine Belebung des gesamten Stoffwechsel-prozesses bewirken kann.
Weitere Informationen unter: Internet: » www.fendel-wasser.de
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| SCHNECKENPOST Nr. 5 | » sp0508.pdf [2.166 KB] |
ABSENDERANGABEN DES TRÄGERVEREINES:
Parkinson-Selbsthilfe Schneckenhaus e.V.
Entenfang 7, D-61197 Florstadt-Staden
Telefon: 06035/970306, FAX: 06035/970307
Internet: www.parkinsonweb.com
e-mail: parkinsonweb@t-online.de
Trägerverein von:
Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung, SCHNECKENHAUS + Patienten-Info-Center unter www.parkinsonweb.com
Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband Hessen
Unser Trägerverein ist als gemeinnützig anerkannt, so dass Spenden und Beiträge steuerlich absetzbar sind
Spendenkonto des Trägervereines: 89 263 107 – Volksbank Mittelhessen eG - BLZ: 513 900 00
IBAN: DE03 5139 0000 0089 2631 07 SWIFT-BIC: VBMHDE5FXXX
