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VERANSTALTUNGEN | Veranstaltungen 2008 |Chilenen zu Gast bei Freunden
Chilenische Gäste zu Besuch im SCHNECKENHAUS am Sonntag, den 25. Mai 2008 vor langem Rückflug in die Heimat.... |
Kunst von Parkinsonkranken wird immer wertvoller . |
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Bild: Der früherkrankte Juan aus dem fernen Chile vor der "Documenta"Isabell Krnsic , einer besonders kreativen und vielseitigen Künstlerin gebürtig in Peru mit Wurzeln in Bosnien, die schon viel für das SCHNECKENHAUS getan hat, zusammen mit liebgewonnen Freunden aus Chile im "Monokord"-Zimmer im Patienten-Pionierprojekt nahe Frankfurt am Main in Deutschland.
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Isabel lacht wieder ... |
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Bild: am Sonntagmorgen, dem 25.5.2008 ist sie zu neuen Taten bereit..., als ich sie an dem sonnigen Morgen in Kronberg vor ihrem schön gelegenen Zuhause abhole um mit ihr über Raunheim zum Frankfurter Flugplatz zu fahren, wo wir zusammen mit Vereinskassierer Roland Buntzental und dem Vorsitzenden der Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung, Michael Kelly die chilenischen Gäste begrüssen und für den SCHNECKENHAUS-Besuch abholen wollten. Am Abend zuvor war die gebürtige Peruanerin mit Wurzeln in Bosnien spät aus Lübeck zurückgekommen, wo sie 1 Woche lang mit den chilenischen Gästen ebenfalls zu Studienzwecken spontan bereit war, da für die Wissenschaft wg. ihres frühen Erkrankungszeitpunktes interessant, sich mituntersuchen zu lassen und zusätzlich als Dolmetcher zu fungieren....
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ANMERKUNG zu Isabel |
Neben ihren "klassischen" Parkinsonsymptomen von Jugend an machten Isabel in den letzten Jahren zusätzlich Wirbelsäulenprobleme mit starken Schmerzen zu schaffen. Nach und nach stellten sich immer stärkere Depressionen* ein, die zusätzlich zur Einnahme von Antidepressiva führten (bei Dauereinnahme von Parkinsonmedikamenten und Psychopharmaka haben wir häufig in der Patientenberatung den absoluten "Medikamentengau" erlebt, wo die Ärzte um die Sitaution wieder in den Griff zu bekommen zusätzlich mit ins "Schleudern" kamen ...).
Besser als auf Medikamente spricht Isabel z.B. auf Anerkennung als vielseitige Künstlerin an! Diese Tatsache habe ich (Hermann Terweiden) schon vom ersten Kennenlernen beim 1. Flörsheimer-24-Stunden-Lauf festgestellt und für die SCHNECKENHAUS-Arbeit in den folgenden Jahren segensreich nutzen können! Auf der Suche nach einer Dolmetcherin und Vorinformantin über den Gesundheitszustand der weitgereisten Gäste aus Chile traf ich auf eine tiefdepressive Isabel. Erst am Anruftag wurde offensichtlich, dass sie seit 5 Tagen keine Depressiva mehr eingenommen hat, weil sie keine mehr hatte und auch zu keinem Hilferuf mehr in der Lage war... Kaum hatte ich sie gebeten, bei der wichtigen Sache für die Wissenschaft, die chilenische Großfamilie und das SCHNECKENHAUS mitzumachen wurde Isabel von Satz zu Satz "gesünder"! |
Werbematerial, dass um die Welt geht ... |
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Bild: liegt in Raunheim schon seit Tagen abholbereit auf einem wichtigen Geschäftsfahrzeug meines ältesten Sohnes Tobias, einem Roller. Er betreibt eine Beschriftungsfirma und war mit Familie einige Tage in Gera bei Freunden. Dankenswerterweise hat er wieder einmal wie schon so oft ... den spontanen Hilferuf seines Vaters erhöhrt und den dringenden "Großauftrag" mit Auswirkungen auf ganz Südamerika noch vor Abreise ausgeführt. Es kommt zu einem denkwürdigen Foto, Isabel mit erstem "schnecklichen" Werbematerial in spanisch, deren Texte sie vor Abreise noch übersetzt hat und das zu einem friedlichen Miteinander auf ihrem Heimatkontinent beitragen soll! |
Ankunft Frankfurter Flughafen |
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Bilder: Nach stressreichem "Vorspiel"* richte ich mich, der von Jugend an "fusskranke"* Hermann T. zur Begrüssung der weitangereisten Gäste wieder auf.
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persönliche Anmerkung |
* In unbekanntem Gelände konnte ich keinen Behindertenparkplatz nutzen und mußte von Jugend an "fusskrank" ** zusammen mit Isabel vom für mich weit entfernten Flughafenparkplatz über nicht enden wollenden langem Gang ohne Sitzmöglichgkeit im Weltflughafen Frankfurt zu einem Ankunftsterminal laufen, dessen genaue Position ich nicht kannte ... weil ich Flugunterlagen und Notizbuch mit wichtigen Telefonnummern zu Hause habe liegen lassen!
** Solche langen Wege oder langes Stehen können, wenn ich nicht gut drauf bin dazu führen, dass ich in bestimmten Situationen extrem in Stress geraten kann. Es ist bei mir etwa vergleichbar mit einem spontanen Nervenzusammenbruch mit Verlust von Koordinations- und Körperhaltungsfähigkeiten... dieser Zustand ist normalerweise durch Hinlegen und kurzes Entspannen sofort wieder behebbar, am Anfang einer solchen beginnenden Gehunsicherheit habe ich noch die Chance durch kurzes Rasten und Sammeln im Sitzen mein persönliches Problem zu beheben oder schwieriger und volle Konzentration erfordernd nach dem Prinzip "über Kampf zum Spiel" ganz langsam wieder meinen eigenen Rhythmus findend (z.B. durch eine bestimmte Schrittfolge, die wechseln kann) sehr aufwendig und grosse Kräfte fordernd auch in "Aktion" beheben kann... im konkreten Fall war dies wegen der vielen umherwuselnden Menschen und der mich begleitenden Mitbetroffenen Isabel nicht möglich, da sie mich in solchen Situationen noch nicht erlebt hat. Ihr stützendes und haltendes Bemühen machte mich in bestimmten Momenten noch unsicherer....
Noch vor einigen Wochen, hätte dieser Stress, der dann bei mir zum "Totalschaden" führen kann, d.h. es geht dann gar nichts mehr und ich muß den restlichen Tag dann "abhaken"., mich für den weiteren Tag spielend lahmgelegt... da ich aber will, dass in nächster Zeit viele Visionen von mir Wirklichkeit werden sollen, war ich schon nach einigen Minuten wieder einsatzfähig...
Es ist also für uns Menschen hindernisüberwindend, wenn sie ein Ziel haben! |
Schnappschüsse von der SCHNECKENHAUS-Ankunft |
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weitere Fotos vom Eintreffen ... |
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Juan und Mutter Elba immer mittendrin ... |
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Erstes Kennenlernen im Multiraum |
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Erste Erfrischungen und Stärkungen ... |
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Hilde-Ulrichs-Stiftung für Parkinsonforschung Entenfang 7, D-61197 Florstadt-Staden Telefon: 06035/970306, FAX: 06035/970307 Internet: www.parkinsonweb.com e-mail: parkinsonweb@t-online.de
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